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Budapester Fachmesse für Energie-Effizienz

Gebäudeenergetische Programme und der Neue Széchenyi Plan
Profitieren Sie als Schweizer HSU-Mitglied vom Standort Ungarn. Fragen der Energieeffizienz werden in der EU ausgiebig behandelt, deshalb sind auch in Ungarn die Anforderungen an die Gebäudeenergetik in letzter Zeit strenger geworden. Nach den Vorgaben der EU sollen die öffentlichen Gebäude ab 2018 Niedrigenergiegebäude sein und alle neuen Gebäude sollen ab 2020 beinahe Zero-Energiegebäude sein. Ziel ist es, den Energieverbrauch der Gebäude zu reduzieren und die Nutzung der regenerativen Energien - Sonnenenergie, Windenergie oder Geothermie - zu stärken. Dadurch kann die Anzahl der gebäudeenergetischen Sanierungen und auch der Markt der regenerativen Energien wachsen – eine Paradedisziplin der schweizerischen KMU-Szene. 

Der energetische Zustand des ungarischen Gebäudebestandes ist schlechter als der EU-Durchschnitt, deshalb bedeutet Sanieren hier ein grosses Potenzial auf dem energetischen Gebiet. In Ungarn verbrauchen die Gebäude 40% der Energie (ein Drittel der Gebäude sind keine Wohngebäude, sondern Büros, Industriegebäude, Schulen oder Krankenhäuser) und zwei Drittel dieser Energie wird für Heizung und Lüftung verwendet. Die Heizung in Gebäuden ist einer der grössten Faktoren der CO2-Emission. Die grosse Bedeutung des energetischen Sanierens des Gebäudesektors beruht auch auf der Tatsache, dass es in diesem Sektor leicht möglich ist, Energieeinsparung kostenwirksam zu erreichen. So hat auch die Gebäudeenergetik eine der höchsten Prioritäten in der EU, weil man hierbei Umweltschutzziele äusserst wirksam erfüllen kann.

Die ungarische Regierung hat beschlossen, ab 2011 ein umfassendes gebäudeenergetisches Programm als Teil des Neuen Széchenyi Plans umzusetzen. Ziel des Programms ist es, Gebäude energetisch zu sanieren, Energieeffizienz zu erreichen und mehr erneuerbare Energien zu nutzen. Die geplanten Programme beinhalten folgendes: energieeffiziente Sanierung von Wohngebäuden, öffentlichen Gebäuden und anderen Gebäuden, Nutzung von erneuerbaren Energien in Gebäuden, Renovierung und energieeffizienten Neubau. Das komplexe gebäudeenergetische Programm besteht aus mehreren Elementen und enthält Förderprogramme, Regelungsvorschriften, und Programme, die das Bewusstsein der Menschen hinsichtlich Energieeffizienz formen sollen. Der Neue Széchenyi Plan bietet HSU-Mitgliedern und allen Interessenten aus der Schweiz ausgezeichnete Möglichkeiten für die Entwicklung in der Branche am Standort Ungarn, da den Unternehmen neue Aufträge zukommen werden. Viele Unternehmen werden ausserdem grossen Bedarf an Personal haben und das wiederum hat positive Auswirkung auf die Beschäftigungszahlen.

Die CEP® Clean Energy & Passive House Expo findet zwischen dem 19. und 20. Oktober zum dritten Mal in Budapest statt. Die Veranstaltung behandelt Themen, die zur Erfüllung der EU-Ziele beitragen. Ihr Fokus liegt unter anderem auf dem energieeffizienten Bauen und Sanieren, auf Niedrigenergie- und Passivhäusern, Energieberatung, Gebäudeautomation und -energetik und auf dem Facility Management. Die Messe mit ihren parallel stattfindenden Fachkongressen hat sich als Leitmesse für das nachhaltige Bauen etabliert. Diese für Schweizer Firmen bestens geeignete Fachmesse findet am 19. und 20. Oktober im Material Event Center in Budapest statt, das Basiskonzept lautet: "Alles zum Bauen und zur Wohnungseinrichtung unter einem Dach" – und zwar tatsächlich alles, was man vom Keller bis zum Boden in einem Gebäude benötigt.

Das Zürcher HSU-Sekretariat hilft Ihnen zwecks erfolgreicher Budapester Messepräsenz gerne mit weiteren Informationen und Ratschlägen.
Weitere Messe-Information unter: www.cep-expo.hu