NEWS ungarn
ÖSTERREICH/ Unternehmen bewerten Ungarn
positiv (Der Standard)
13. Jänner 2012 14:48 Die Wirtschaftsdelegierte spricht von
insgesamt sieben Milliarden Euro Investitionen mit rund 2000
Niederlassungen.
Wien/Budapest - Die ungarische Wirtschaft hat sich seit der globalen
Krise 2008 nicht mehr erholt, allerdings sei die Stimmung unter den
im Nachbarland tätigen österreichischen Unternehmen nicht so
schlecht, wie "der mediale Hype" um die angespannte Finanzlage
vermuten ließe. Das sagte Erika Teoman-Brenner, österreichische
Wirtschaftsdelegierte in Budapest, am Freitag. Für Österreich war
Ungarn in den ersten zehn Monaten 2011 mit einem Exportvolumen von
3,14 Milliarden Euro (+14,68 Prozent) der siebentwichtigste
Exportmarkt, unangefochten an der Spitze der Exportmärkte
Österreichs liegt nach wie vor Deutschland mit 31,78 Milliarden
Euro. Von den anderen Ländern Zentral- und Osteuropas (CEE) ist für
die österreichische Exportwirtschaft nur Tschechien wichtiger als
Ungarn.
Hier zum Originalartikel
http://derstandard.at/1326249196027/Oesterreich-Unternehmen-bewerten-Ungarn-positiv
Malév hat Flugbetrieb eingestellt
03.02.2012
Seit heute Freitag Morgen ist keine Malév-Maschine mehr vom
Budapester Franz-Liszt-Flughafen abgehoben. Ohne vorherige
Ankündigung stellte die Fluggesellschaft nach 66 Jahren einfach
ihren Betrieb ein. Hunderte Reisende erfuhren davon erst vor Ort auf
dem Flughafen. Die Budapester Zeitung wurde über diese Entwicklung
von gestrandeten BZ-Lesern informiert. >>>
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Ungarische Zeitungen
27.01.2012 Die aktuelle Ausgabe von
Budapest
Times und
Budapester Zeitung.
Leitzins bleibt unverändert
24.01.2012 (AGP) Die ungarische Zentralbank hebt den höchsten
Leitzins Europas nicht an - er verbleibt auf 7 Prozent. Die
ungarische Zentralbank hat den Leitzins nicht angehoben - eine
grosse Überraschung für die Finanzexperten. Der Leitzins bleibt
damit weiterhin bei 7 Prozent, teilte die MNB am Dienstag mit.
In Ungarn gibt es den derzeit höchsten Leitzins innerhalb der
Europäischen Union. Das zentraleuropäische Land ist EU-Mitglied,
aber nicht in der Eurozone. >>>
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Budapest setzt auf
Entspannung im Streit über EU-Recht
18.01.2012 (AGP) Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist im Streit über
Verstösse seines Landes gegen EU-Recht einen Schritt auf die
EU-Kommission zugegangen.
In einem Schreiben an Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso habe
er sich bereiterklärt, über die von der Kommission verlangten
Gesetzesänderungen zu sprechen, erklärte Orbán am Mittwoch im
Europäischen Parlament in Strassburg. "Die Probleme können leicht
und rasch gelöst werden", sagte er. Die EU hatte gegen Ungarn tags
zuvor gleich drei Verfahren wegen Bruchs des EU-Rechts eröffnet.
Nach Befürchtung der EU ist die Unabhängigkeit der Zentralbank, der
Datenschutzbehörde und im Justizbereich von staatlichem Einfluss
nicht gesichert.
Barroso sagte, es gehe aber um mehr als um die blosse Einhaltung von
EU-Rechtsvorschriften. Ungarn müsse auch die europäischen Grundwerte
wie Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit einhalten. Ungarn
müsse ein anerkanntes Mitglied der Europäischen Union bleiben. "Es
ist eine Debatte mit Ungarn und ... für Ungarn, wir wollen keinen
Schatten des Zweifels über die Demokratie in irgendeinem unserer
Mitgliedstaaten."
Brüssel eröffnet Verfahren gegen Ungarn
17.01.2012 (AGP) Als Reaktion auf umstrittene Gesetzesänderungen
in Ungarn hat die EU-Kommission ein Verfahren wegen Verletzung von
EU-Recht gegen das Land eingeleitet. Das kündigte
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Strassburg an. Dabei
geht es unter anderem um ein Gesetz, das den Einfluss der Regierung
von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán auf
die Zentralbank des Landes stärkt.
Orbán will am Mittwoch im
Europaparlament in Strassburg an einer Debatte über die Lage seines
Landes teilnehmen. Bei der Debatte geht es unter anderem um die
umstrittene Änderung der ungarischen Verfassung. Orbán signalisierte angesichts des internationalen Drucks Bereitschaft zum
Einlenken. Konkrete Angaben dazu, auf welche Forderungen der EU er
eingehen will, machte er nicht.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die EU hatten im Dezember
wegen der umstrittenen Verfassungsänderung eine Mission in Budapest
abgebrochen, bei der über die Vergabe von Hilfen in Höhe von bis zu
20 Milliarden Euro für das hochverschuldete Land verhandelt wurde.
Der Druck auf Ungarns
Regierung hält an.
16.01.2012
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine
Lagarde, beharrte am Donnerstag auf «konkreten Schritten zu mehr
Stabilität», bevor überhaupt Verhandlungen zur neuen Kreditlinie
beginnen können. Auch sind EU-Fördergelder in Gefahr, falls im
Haushalt nicht mehr gespart wird.
Die Finanzmärkte reagierten vergangene Woche
nervös auf die Weigerung der Regierung, Bedingungen für einen neuen
Kredit von IWF und EU zu akzeptieren. Ein Gesetz, das die
Unabhängigkeit der Notenbank einschränken könnte, wird scharf von
der Europäischen Kommission kritisiert – ein Verfahren wegen
Verletzung der EU-Verträge droht.
Der Forint wertete auf ein Tief
ab, die CDS-Versicherungen für einen Kreditausfall Ungarns wurden
teuer wie zur Finanzkrise im Jahr 2009, die Renditen zehnjähriger
Anleihen knackten erneut die 10%-Marke. >>>
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Ungarn rechnet mit
20-Milliarden-Rettungsschirm
14.12.2011 AGP. Laut einem
Bericht der BALATON-ZEITUNG will die Republik Ungarn bei den
bevorstehenden Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds
(IWF) einen Kreditrahmen von 15 bis 20 Milliarden Euro zur
Absicherung seiner ins Wanken geratenen Staatsfinanzen erzielen. >>>
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Zinsanhebung soll Forint stützen
10.12.2011 AGP. Ungarn hat Finanzanalysten zufolge aus
volkswirtschaftlicher Sicht einen turbulenten November erlebt.
Zunächst war der Forint stark unter Druck geraten, was die
ungarische Notenbank zu einer Zinsanhebung (von 6% auf 6,5%)
veranlasst hat. Die Ratingagentur Moody's hatte zuvor die
Kreditwürdigkeit der Republik Ungarn herabgestuft und dem Land damit
das bisherige Investmentgrade-Rating entzogen. Zur Begründung wurde
unter anderem auf die hohe Fremdwährungsverschuldung bei
gleichzeitig sehr schwachem Wachstumsausblick verwiesen. >>>
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Budapest führt Schuldenbremse später ein
8.12.2011 AGP. Ungarn verschiebt die ursprünglich im kommenden Jahr
geplante Einführung der Schuldenbremse. Das Vorhaben werde erst im
Jahr 2016 umgesetzt, erklärte der ungarische Wirtschaftsminister
György Matolcsy am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Budapest.
Für die Erstellung der Haushalte würden aber weiter die mit der
Europäischen Union vereinbarten Konvergenzkriterien gelten, fügte
der Minister hinzu. „Wir bauen unsere Schulden schneller und
disziplinierter ab als die (Länder der) Eurozone“, sagte Matolcsy.
>>>
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Forint erholt sich etwas
7.12.2011 AGP. Zum ersten Mal seit Wochen hat der
Ungarische Forint (HUF) gestern wieder unter der Marke von EUR/HUF
300 gehandelt. Heute Dienstag notiert der Franken mit 241 zum Forint
Auch die anderen CEE-Währungen haben zuletzt Gewinne verbucht. In
Budapest hat die Regierung die Verschiebung einer geplanten
konstitutionellen Schuldenbremse ins Parlament eingebracht. Diese
solle erst mit dem Haushalt 2016 in Kraft treten. Bis dahin
orientiert sich die Regierung am bestehenden
Euro-Konvergenz-Programm. In Erwartung einer Wachstumsverlangsamung
oder gar Rezession in der Eurozone versucht die ungarische
Regierung, den kurzfristigen fiskalischen Handlungsspielraum zu
erhöhen. Das Land bereitet sich derzeit auf Verhandlungen mit dem
IWF um finanzielle Unterstützung vor.
Ungarn muss unter IWF-Aufsicht saniert werden
7.12.2011 AGP.
Ungarn kann die Krise ohne Intervention des IWF nicht bewältigen:
Budapest feilscht zwar noch heftig über die Bedingungen der
finanziellen Hilfe. Doch auch wenn sich Ungarn noch sträubt, halten
Ökonomen ein Stand-by-Arrangement (SBA) am wahrscheinlichsten.
Ungarn gerät immer stärker in Bedrängnis. Seit der Herabstufung auf
Ramschniveau durch Moody´s letzte Woche, wächst der Druck der Märkte
auf Ungarns Forint und die Fremdkapitalkosten, so die Financial
Times.
>>> mehr
Ungarn: Beitritt zur Euro-Zone frühestens
2020
7.12.2011 AGP. Unter der Last massiver Schulden rückt für
das EU-Land Ungarn ein Beitritt zur Euro-Zone in immer weitere
Ferne. In diesem Jahrzehnt sei daran nicht zu denken, sagte
Finanzminister György Matolcsy bei einer Wirtschaftskonferenz am
Montag. „Wir werden nach 2020 vielleicht in der Euro-Zone sein.“
Seine Regierung kalkuliere inzwischen damit, dass sich die
Integration der Europäischen Union in unterschiedlicher
Geschwindigkeit vollziehe. „Aber als EU-Mitglied möchten wir unseren
Freunden sagen: Schreitet mit der Fiskalunion so schnell wie möglich
voran“, erklärte der Minister. „Und anschliessend werden wir eines
Tages den Euro einführen können.“
Unter dem Druck der Wirtschaftsflaute in Europa hatte sich Ungarn
zuvor von ehrgeizigen Zielen für die Verringerung seiner eigenen
Schulden verabschiedet. Eine entsprechende Regelung soll erst 2016
in Kraft treten, wie aus einer Gesetzesvorlage hervorgeht. Die
Regierung betonte zwar, sie halte an ihrem Ziel des Schuldenabbaus
und der Haushaltssanierung fest. Doch Experten zufolge gibt die
Gesetzesvorlage dem Land grösseren Spielraum in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten. Der Etat für das kommende Jahr basiert auf einem
Wachstum von 1,5 Prozent, obwohl die Regierung längst nur noch ein
Plus von 0,5 bis 1,0 Prozent für realistisch hält. Ungarn verhandelt
derzeit mit dem Internationalen Währungsfonds über neue
Kreditlinien.
Ungarn sucht Zuflucht beim Internationalen
Währungsfonds
6.12.2011 BUDAPEST (owr/gtai)--Während sich Ungarns Regierung Mitte des
vergangenen Jahres noch wegen vermeintlicher Terminprobleme nicht mit
angereisten IWF-Vertretern getroffen hatte, zeichnet sich nun eine erneute
Annäherung an den Internationalen Währungsfonds (IWF) ab. Es wird eine neue,
lose Zusammenarbeit in Form einer „Versicherungspolice“ angestrebt. Doch das
knappe Investment-Grade-Rating Ungarns ließ sich auch so nicht mehr retten -
die Ratingsagentur MoodY‘s stufte das osteuropäische Land wenig später von
„Baa3“ auf „Ba1“ herab. >>>
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Lasten von MKB drücken BayernLB in die
Verlustzone
21.11.2011 MÜNCHEN (APA)--Wieder sorgt eine
Auslands-Bankbeteiligung für hohe Verluste bei der Bayerischen
Landesbank (BayernLB). Unerwartet hohe Lasten aus dem Ungarngeschäft
über die Bank MKB haben die BayernLB im dritten Quartal dieses
Jahres wieder in die roten Zahlen gedrückt. An der MKB hält die
BayernLB 90%. Im vergangenen Jahr musste für Ungarn schon viel Geld
nachgeschossen werden. Jetzt drohen dort neue Verluste aus der
staatlich verordneten Fremdwährungskreditkonvertierung auf der
Bilanz. >>>mehr
Staat fördert Wohnungsbau wieder stärker
31.10.2011 BUDAPEST (owr/gtai)--Ab Anfang des kommenden Jahres will
die ungarische Regierung den Erwerb oder Bau einer Wohnung wieder
durch Zinssubventionen fördern. Die Baubranche begrüsst die
Massnahmen, erwartet davon aber noch keine wirklich spürbare
Belebung dieser Bausparte. Sie wiesen aber in die richtige Richtung,
heisst es. Jährlich sollen nur rund 4.000 Haushalte Anspruch auf
diese Hilfen haben. Seit 2009 schrumpfen die Fertigstellungen im
ungarischen Wohnungsbau Jahr für Jahr mit zweistelligen Raten, und
auch in diesem Jahr sind die Genehmigungen kräftig zurückgefallen.
>>>
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Budapest sieht sich im Kampf gegen ein
„Banken-Kartell"
17.10.2011 BUDAPEST (owr/gtai)--Ungarns Regierung hat
vorübergehende Änderungen an ihrer Flat Tax in der Einkommensteuer
vornehmen müssen, um neue Budgetlöcher zu stopfen. Grund ist, dass
für das nächste Jahr nur noch ein Wirtschaftswachstum von gut 0,5%
erwartet wird. Es kommt zudem zu staatlichen Eingriffen in private
Bankgeschäfte. Das neue „Budgetpaket“der
Regierung für nächstes Jahr sieht eine Anhebung der Mehrwertsteuer
auf 27% vor - mit ungünstigen Folgen für den Konsum und die
Ertragslage der Firmen >>>mehr
BorsodChem investiert 200 Mio EUR in
TDI-Werk
17.10.2011 BUDAPEST (owr)--Das ungarische Chemieunternehmen
BorsodChem, eine Tochter der chinesischen Wanhua Group, hat ihr
neues Kunststoffwerk in der ostungarischen Stadt Kazincbarcika
eingeweiht. Laut einer Mitteilung des Unternehmens verfügt die neue
Anlage über eine Jahreskapazität von 160.000 t Polyisocyanats
Toluylendiisocyanat (TDI), womit BorsodChem in den Kreis der
führenden europäischen TDIHersteller aufsteigt. Dieser Kunststoff
wird vor allem als Grundstoff in der Produktion von weichen
Polyurethan-Schaumstoffen verwendet, die wiederum unter anderem in
der Fertigung von Autositzen und -polstern sowie von Matratzen zum
Einsatz kommen. Das berichtet das Branchenportal „Plasticker.de“.
B. Braun verdoppelt Produktionskapazität
17.10.2011 BUDAPEST (owr)--Die ungarische Tochter des
deutschen Pharmaunternehmens B. Braun Melsungen AG hat den
Grundstein zu einer 17- Mio-EUR-Investition im Norden von Ungarn
gelegt. Bis zum Jahr 2013 sollen eine knapp 3.000 qm große
Produktionshalle sowie ein 2.200 qm großes Logistikzentrum
fertiggestellt sein. Für die Investitionssumme von 4 Mrd HUF (rund
13,7 Mio EUR) erhielt das Unternehmen eine staatliche Beihilfe in
Höhe von 708 Mio HUF. Das berichtet die Zeitung „Pester Lloyd“. Die
Investition soll die Produktionskapazitäten von B. Braun Melsungen
in Ungarn verdoppeln, rund 100 neue Mitarbeiter werden dafür
eingestellt. Das Unternehmen beschäftigt dann 750 Menschen, das
Tochterunternehmen B. Braun Avitum weitere rund 850.
Budapest könnte Airline Malev doch opfern
11.10.2011 FRANKFURT (owr)--Der neue Haushaltsentwurf der
ungarischen Regierung könnte Hinweise darauf enthalten, dass
Budapest die im vergangenen Jahr notverstaatlichte Airline Malev
fallen lassen wird, schreibt die Zeitung „Pester Lloyd“. Sie beruft
sich dabei auf ein ungarisches Internetportal. Demnach ist auf „Origo.hu“
zu lesen, dass im Budgetentwurf keine Position für weitere
Kapitalspritzen vorhanden sei, diese aber für die Lebensfähigkeit
der Malev im kommenden Jahr unabdingbar wären. Dafür gibt es nur
zwei Erklärungen, entweder steht die Airline kurz vor einem Verkauf
oder man lässt sie bankrott gehen. Die EU beäugte die ständigen
Kapitalzuschüsse zuletzt ebenfalls kritisch und begann bereits mit
offiziellen Ermittlungen wegen wettbewerbsverzerrender
Staatsbeihilfen.
Mittlerweile belaufen sich die Staatszuschüsse an die zunächst
russische, dann wieder ungarische Fluglinie auf rund 100 Mrd HUF
(350 Mio EUR). Allein in diesem Jahr schoss der Staat 27 Mrd HUF
bei. Das Sanierungskonzept könne damit als gescheitert gelten,
schreibt die Zeitung weiter.
Die Regierung hatte immer wieder betont, die nationale Fluglinie
erhalten zu wollen und suchte daher einen strategischen Partner.
Experten halten diese Suche angesichts des ökonomischen Umfelds und
des Mitspracherechts der Regierung jedoch für ein hoffnungsloses
Unterfangen. Die marode Airline könne derzeit nur an einen Exoten
verscherbelt werden, der Zugang zu den EU-Start- und Landelizenzen
suche, heißt es in dem Zeitungsbericht.
Neue Steuerbegünstigung: Real Estate
Investment Fund (REIF)
Budapest, im Oktober 2011
Im Juli 2011 verabschiedete das Parlament das unmittelbar in
Kraft tretende Gesetz über Real
Estate Investment Funds (REIF). Die Regierung erhofft sich damit
einen finanziellen Impuls und eine Attraktivitätssteigerung für den ungarischen Immobilienmarkt.
Ein REIF ist eine öffentliche, an der Börse kotierte
Aktiengesellschaft, die es verschiedenen Klein-Anlegern und institutionellen Investoren ermöglicht, finanzielle
Mittel gebündelt in registrierten,
ungarischen Geschäfts- sowie Wohnimmobilien anzulegen, diese zu
verwalten und weiter
auszubauen. mehr
Bosch investiert 20
Mio EUR in Kraftfahrzeugtechnik
4.10.2011 BUDAPEST (owr)--Die Bosch-Gruppe hat an ihrem
ungarischen Standort Miskolc eine neue Fertigung für
Kraftfahrzeugtechnik eröffnet. Die Investition für den Neubau
betrug rund 20 Mio EUR. Der Bau habe ein Jahr in Anspruch
genommen, berichtet das Branchenportal Automobilproduktion.
de“.
Der Neubau gehört zur ungarischen Tochtergesellschaft Robert
Bosch Energy and Body Systems Kft, die in Miskolc unter anderem
Wischersysteme, Klimakomponenten, Starter und Generatoren
fertigt. Bis 2014 soll die Mitarbeiterzahl in Miskolc von
derzeit rund 1.900 auf 3.000 erhöht werden. Weitere 1.200
Personen fertigen Elektrowerkzeuge in einem zweiten Werksteil
der Robert Bosch Power Tool Kft.
Sanierung der Staatsbahn verzögert sich
4.10.2011 BUDAPEST (owr)--Die Regierung in Budapest muss ihren
ambitionierten Plan, die Milliarden-Schulden der ungarischen
Staatsbahn MAV und der Budapester Nahverkehrsbetriebe BKV
schnell zu tilgen, verschieben. Der Grund dafür sind die
„unerwarteten“,
neuen Milliardenlöcher im Staatshaushalt in diesem und dem
kommenden Jahr, die durch „ungünstige,
äußere makroökonomische Einflüsse“
verursacht wurden, wie es offiziell heißt. Auch die durch
EU-Gerichte erzwungene Rückerstattung von privaten
Rentenbeiträgen in Höhe von rund 1 Mrd EUR macht der Regierung
einen Strich durch die Rechnung.
Ursprünglich sollten mit diesen Mitteln auf einen Schlag die
Schulden der MAV und der BKV in Höhe von gut 1 Mrd EUR beglichen
werden. Zudem wollte sich Budapest aus PPP-Projekten im Wert von
200 Mrd HUF (etwa 690 Mio EUR) herauskaufen, berichtet die
Zeitung „Pester Lloyd“.
Zahl deutscher Touristen sinkt auf
Rekordtief
19.9.2011 BUDAPEST (owr)--Die Übernachtungszahlen in ungarischen
Hotels, Pensionen sowie gemeldeten Ferienhäusern, -wohnungen und
-zimmern, sanken im Juli des laufenden Jahres gegenüber dem
Vorjahr um fast 6%. Insgesamt wurden 2,89 Mio Übernachtungen
registriert. Im Juni war noch ein kleines Plus von 0,8%
gegenüber dem Vorjahr verzeichnet worden. 1,28 Mio
Übernachtungen gehen auf das Konto von Ausländern, wovon
wiederum 240.457 im Juli auf Touristen aus Deutschland stammten,
berichtet die Zeitung Pester Lloyd.
Die Zahl der Aufenthalte von Ausländern sank binnen eines Jahres
um 1,2%. Vor allem aus Deutschland kamen weniger Besucher, ihre
Zahl sank sogar zweistellig, um 15%. Für das laufende Gesamtjahr
wird ein Rückgang von rund 7% erwartet. Der Rückgang deutscher
Urlauber in ungarischen Ferienregionen hält zwar seit Längerem
an, der Rückgang in diesem Jahr stellt jedoch einen neuen Rekord
dar, schreibt die Zeitung. Stark war auch das Minus bei
einheimischen Urlaubern, nur 1,61 Mio, das sind 9,4% weniger,
wollten noch Urlaub im eigenen Land machen. Die Umsätze für
Übernachtungen sanken im Juli auf 26,5 Mrd HUF (etwa 95 Mio
EUR), das ist ein Rückgang von 3,8% gegenüber Juli 2010.
Ungarn will Mehrwertsteuer um 2
Prozentpunkte erhöhen
18.9.2011 BUDAPEST - Ungarn will mit Wirkung vom nächsten
Jahr an seine Mehrwertsteuer von derzeit 25 auf 27 Prozent erhöhen.
Dies kündigte Wirtschaftsminister György Matolcsy am Freitag
zusammen mit den geplanten Eckdaten für den Haushalt 2012 und
anderen Reformen an. Angesichts der sich verschlechternden
Wirtschaftsprognosen hatte Ungarns Regierung bereits mehrfach
Sparmassnahmen und Steuererhöhungen angekündigt.
Beim Haushalt für 2012 gehe man von einem Wirtschaftswachstum von
1,5 Prozent aus, sagte Matolcsy und korrigierte damit frühere,
optimistischere Prognosen. Man rechne mit einer Inflation von 4,2
Prozent und wolle das Haushaltsdefizit auf 2,5 Prozent des
Bruttoinlandprodukts beschränken.
Schweizerfirmen in Ungarn
13.9.2011 Der Bericht des
Fernsehmagazins ECO über Frankenhypotheken und das HSU-Mitglied
Novoplast.
zum Film
G+J-Tochter Motor Presse zieht sich zurück
13.9.2011 BUDAPEST (owr)--Das Hamburger Verlagshaus Gruner+Jahr (G+J)
zieht sich mit seiner Tochter Motor Presse Stuttgart aus Ungarn
zurück. Dort gibt das Unternehmen seine selbstständigen Tochter-
Gesellschaften auf und tritt für die drei Titel „Motorrevü“, „Chip“
und „MM Müszaki Magazin“ nur noch als Lizenzgeber auf. Die
Zeitschrift „PC Guru“ wird komplett an den ungarischen Verlag
Scorpio Print verkauft. Das berichtet das Branchenportal „Meedia.de“.
„Unsere Strategie sieht vor, dass wir mit unseren Zeitschriften in
den jeweiligen Segmenten Marktführer sind oder mindestens an zweiter
Position stehen. Wenn wir dieses Ziel nicht erreichen und es für uns
auch nicht absehbar ist, ziehen wir uns aus diesen Märkten mit
eigenständigen Gesellschaften zurück”, erklärte Motor- Presse-Chef
Friedrich Wehrle.
Orban plant höhere Abgaben auf
Genussmittel
13.9.2011 BUDAPEST (owr)--Den Ungarn stehe der „schwerste Herbst
seit langem“ bevor, gab der ungarische Premier Viktor Orban
dieser Tage bei einer Rede vor ungarischen Diplomaten bekannt.
Da das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr mit 1,5% um die
Hälfte niedriger als erwartet ausfallen werde, rechnet die
ungarische Regierung mit einem Budgetloch in Höhe von 366 Mio
EUR.
mehr
Forint und Zloty erstarken,
Franken bleibt aber teuer
06.09.2011 Wien/Budapest - Frankenkredite waren über Jahre hinweg der
große Exportschlager österreichischer Banken in Osteuropa. Zuletzt
hat die hohe Verschuldung in der Schweizer Währung tausende
Kreditnehmer in Ungarn, Polen und Co in die Pleite getrieben und
ganze Staaten zum Wanken gebracht. Die Entscheidung der Schweizer
Notenbank, den Franken an den Euro anzubinden, hat daher für eine
gewisse Erleichterung gesorgt.
mehr
Kreditausfälle bei der OTP-Bank steigen an
6.9.2011 BUDAPEST (owr)--Die größte ungarische Bank OTP hat im
Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres den Gewinn nach Steuern
um 36% auf 37,3 Mrd HUF (137 Mio EUR) gesteigert. Die ausländischen
Beteiligungen der OTP trugen dazu 15,7 Mrd HUF bei. Das
Inlandsgeschäft, welches den Hauptteil ausmacht, kommt auf nur 20
Mrd HUF, was 30% weniger ist als im Vorjahr, berichtet die Zeitung „Pester
Lloyd“.
Daran ist einmal die von der Regierung eingeführte
Bankensondersteuer schuld, vor allem aber der Umstand, dass die
Spitze bei Fremdwährungskrediten immer noch nicht erreicht ist. Die
Rücklage für faule Kredite stieg wieder auf über 50 Mrd HUF, und das
in einem Quartal. Der Anteil der Ramschkredite (Non-Performing-Loans)
stieg von 15% Ende März und 12,3% vor einem Jahr auf 15,4%.
Insgesamt muss die OTP nun über 800 Mrd HUF für Kreditausfälle
abschreiben. Die Belastungen durch die Sondersteuer betrugen im
zweiten Quartal weitere 7,2 Mrd HUF.
Orban: „Land ist in einer gefährlichen Lage“
6.9.2011 BUDAPEST (owr)--Der ungarische Ministerpräsident
Viktor Orban hat in dramatischen Worten vor Verhältnissen wie im
pleitebedrohten Griechenland gewarnt. Das Land habe die Möglichkeit,
auf den „griechischen Weg“ abzurutschen oder mit den vor einem Jahr
gestarteten wirtschaftlichen Reformen voranzukommen, sagte Orban in
Budapest. Die europäische Schuldenkrise werde zunehmend zur
Bedrohung. „Ungarn ist in den letzten drei Monaten in eine wirklich
gefährliche Situation geraten“, sagte der Regierungschef laut der
Nachrichtenagentur Reuters.
mehr
Budapest will Stromexporteur werden
30.8.2011 BUDAPEST (Dow Jones)--Ungarn will sich nach der
Energiewende in Deutschland als Stromexporteur aufstellen. Die
ungarische Regierung habe nach dem Atomausstieg Deutschlands die
Folgen für Ungarn untersuchen lassen, hieß es vom Ministerium für
Nationale Entwicklung. Ein Szenario sehe vor, dass Ungarn, das
derzeit noch Stromimporteur ist, zum Exporteur werde. Ungarn hält an
der Kernkraft fest und will sein einziges AKW Paksi Atomeromu
ausbauen. Erst kürzlich hatten die Niederlande erklärt, ihre
Produktionskapazitäten für Strom bis zum Jahr 2018 um die Hälfte
erhöhen zu wollen, weil das Exportpotenzial deutlich zunehme. Als
wichtigen Grund nannte Netzbetreiber Tennet ebenfalls den deutschen
Atomausstieg.
Basler Zeitung 19.08.2011:
Hält die
Euroschwäche an, ist der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail
gezwungen, Züge, die er eigentlich in der Schweiz bauen wollte,
in den Werken in Polen oder Ungarn herzustellen.
Das sagte Inhaber Peter Spuhler in einem Interview mit der
«Aargauer Zeitung». Die Schweizer Werke mit ihren gut 2500
Mitarbeitern seien bis Mitte 2013 gut ausgelastet, erklärte der
Unternehmer und Thurgauer SVP-Nationalrat in der Freitagsausgabe
der Zeitung. Doch für die Zeit danach müssten noch im laufenden
Aufträge her. Gelinge das nicht, weil die Firma wegen der
Frankenstärke zu teuer geworden sei, «müssten wir im schlimmsten
Fall Arbeitsplätze in der Schweiz abbauen».
mehr:
Regierung prüft Privatisierung des
Budapester Flughafens
15.8.2011 BUDAPEST (owr/gtai)--Der gesamte
Privatisierungsvorgang für den Internationalen Flughafen
Budapest wird von Ungarns Regierung überprüft. Dabei geht es
unter anderem darum, ob die Investitionszusagen erfüllt worden
sind. Mitte des laufenden Jahres hatte die Regierung ihren
restlichen 25-prozentigen Anteil an ein Betreiberkonsortium
abgetreten, das unter der Führung von Hochtief Airport steht.
Die Überprüfung konnte die Pläne des deutschen Bauunternehmens
verzögern seinen Anteil von knapp 50% zu verkaufen.
mehr
RTL kauft für rund 160 Mio EUR zu
11.8.2011 (owr) LUXEMBURG (Dow Jones)--Die Bertelsmann-Tochter
RTL kauft in Ungarn sieben Kabelkanäle und stockt zudem ihren
Anteil am Marktführer RTL Klub um 31% auf dann 98% auf. Zu 100%
erwarb man die Kanäle Cool, Film+, Film+2, Refl ektor, Prizma,
Sorozat+ und Muzsika TV. Die Wettbewerbsbehörden müssen den
Übernahmen noch zustimmen. Ein Kaufpreis für die ungarischen
Aktivitäten wurde nicht genannt. Eine informierte Personen
sprach von einem Betrag von 160 Mio EUR, den RTL zahle.
Fördermittel für angeschlagene EU-Länder
1.8.2011 Die Europäische Kommission machte am Montag den
Vorschlag, dass die finanziell angeschlagenen EU-Länder
Griechenland, Irland, Portugal, Rumänien, Lettland und Ungarn
nur noch fünf Prozent der Gesamtkosten der EU-Hilfen selbst
finanzieren müssen.
mehr
Budapest entscheidet über den Ausstieg aus
PPP
26.7.2011 BUDAPEST (owr/gtai)--Ungarns Regierung will in
Kürze darüber entscheiden, welche Public-Private-Partnership-Verträge
(PPP) aufgelöst werden sollen und in welchem Tempo dies
geschehen soll. Das kündigte der Minister für Nationale
Entwicklung, Tamás Fellegi, gegenüber dem Wirtschafts- und
IT-Ausschuss des Parlaments an. Er bekräftigte, dass die
Verträge für Autobahnen ein Sonderfall seien. Zunächst soll es
um die rund 100 kleineren Verträge für Sportanlagen,
Kultureinrichtungen,
Universitäten oder Gefängnisse gehen.
mehr
Ungarn sucht den
Schulterschluss mit China
19.7.2011 BUDAPEST (owr/gtai)--Während des Besuchs einer
hochrangigen Wirtschaftsdelegation aus China in Ungarn sind fast
ein Dutzend Abmachungen unterzeichnet worden. Ungarn hat sich
den Chinesen ein weiteres Mal als Sprungbrett für den gesamten
europäischen Markt angeboten. Ein ähnliches Angebot hatte die
Fidesz-Regierung zuvor schon Russland gemacht. Ungarn sucht nach
Wegen, die über Jahrzehnte gewachsene enge Verflechtung der
Wirtschaft mit der EU - und dabei vor allem mit Deutschland - zu
lockern. Zuvor hatten Regierungsvertreter für das Ungarn von
heute Vergleiche zwischen den jetzigen Abhängigkeiten von
EU-Gremien in Brüssel mit den alten Einschränkungen zu Zeiten
der Sowjetunion angestellt.
mehr
Osteuropa kämpft mit seinen Franken-Hypotheken
Von Matthew Allen, swissinfo.ch
24. Juli 2011 - 16:02
Das Schicksal von osteuropäischen Hausbesitzern, die ihre in
Schweizer Franken abgeschlossenen Hypotheken kaum mehr
zurückzahlen können, hat einige Regierungen dazu veranlasst,
Notmassnahmen zu ergreifen. Auch Banken und Gemeinden zittern.
mehrDer fabelhafte Aufstieg der
Ost-Pleitekandidaten
Sie galten als notorische Krisenländer und haben die Wende
geschafft. Die Euro-Länder können einiges von
Ex-Pleitekandidaten wie Ungarn oder der Ukraine lernen. von
Martin Kaelble und Hubert Beyerle, Berlin
Osteuropas einstige Krisenländer sind rund drei Jahre nach ihren
schweren Schuldenproblemen wieder wohlauf. "Lettland, die
Ukraine und Ungarn haben erfolgreich konsolidiert, und ihre
Wirtschaften wachsen nun wieder", sagte Peter Havlik,
stellvertretender Direktor des Wiener Instituts für
Internationale Wirtschaftsvergleiche. "Daraus lassen sich bei
allen Unterschieden Lehren für die derzeit kriselnden
Euro-Peripherieländer ziehen." 2011.07.19
mehr
Neue Bestimmungen in Umsatzsteuer für
Sitz und Betriebstätte
Liebe Kunden und Geschäftsfreunde, sehr geehrte Damen und Herren
In unserem aktuellen Newsletter möchten wir Sie über die neuen
Veränderungen bezüglich Umsatzsteuer-Regelungen informieren.
mehr
Rekordhitze in Ungarn: 39 Grad
Heiss wie nie zuvor war es am Wochenende in Ungarn: 39,1 Grad
meldeten die Meteorologen am Sonntag aus dem Städtchen Túrkeve
etwa 150 Kilometer südöstlich von Budapest. Damit wurde der
Rekordwert für den 10. Juli aus dem Jahre 1927 in Szeged (37,5
Grad) deutlich übertroffen. Die Hauptstadt brachte es immerhin
auf 38,4 Grad, was 2,2 Grad höher als der alte Rekord aus dem
Jahr 2002 war. Auch der bisherige Tiefstwert von 24 Grad am
Morgen, gemessen mit 24 Grad im Jahr 1944 konnte in der
derzeitigen Hitzewelle nicht fortbestehen. Jetzt liegt er 0,4
Grad darüber, gemessen heute wie damals im südwestungarischen
Pécs. Den absoluten Hitzerekord in Ungarn hält nach wie vor
Kiskunhalas mit 41,9 Grad aus dem Jahr 2007.
Quelle: Balaton-Zeitung
Ungarische Anleihen bieten Chancen
Die Experten von "FOCUS-MONEY" halten Anleihen aus Ungarn
für interessante Investments.
China habe angekündigt, massive ungarische Staatspapiere kaufen
zu wollen. Vor diesem Hintergrund bräuchte sich das Land nun
keine Sorgen mehr über die Staatsfinanzen zu machen.
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Schärferes Gesetz
gegen Wirtschaftsdelikte
Nach der dem neuen Mediengesetz und der Verfassungsänderung
sorgt in Ungarn nun die Modifizierung des
Strafverfahrensgesetzes für neuerliche Aufregung.
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Ungarn verschärft
seine Verkehrsstrafen
Seit 1. Juli erlaubt in Ungarn eine Änderung der
Straßenverkehrsordnung bei zu schnellem Fahren, Verletzung der
Gurtpflicht, Alkohol am Steuer und Überfahren von roten Ampeln,
an Ort und Stelle Geldstrafen bis zu 300.000 Forint (ca. 1.100
Euro) einzuheben.
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Budapester Fachmesse
für Energie-Effizienz
Gebäudeenergetische Programme und
der Neue Széchenyi Plan
Profitieren Sie als Schweizer HSU-Mitglied vom Standort Ungarn.
Fragen der Energieeffizienz werden in der EU ausgiebig
behandelt, deshalb sind auch in Ungarn die Anforderungen an die
Gebäudeenergetik in letzter Zeit strenger geworden.
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China hilft in
„historischer Größenordnung“
BUDAPEST (owr)--China will massiv ungarische Staatspapiere
kaufen und auch den Euro weiter stützen. Das sagte der
chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao nach einem Gespräch mit
seinem ungarischen Amtskollegen Viktor Orban in Budapest.
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Budapester Stadion soll saniert werden
BUDAPEST (owr)--Die Stadtentwicklung in Budapest bleibt
weiter in Bewegung. Eine ganze Reihe von Zukunftsprojekten wird
derzeit auf ihre Machbarkeit hin diskutiert. Größtes
Verkehrsprojekt ist derzeit der Bau der Metrolinie 4, als
wichtiges Bauprojekt gilt zudem das Puskas Stadion. Die
Eröffnung der U-Bahn-Linie 4, die derzeit für das Jahr 2015
geplant ist, könnte das Aus für den Südbahnhof Deli pu bedeuten.
Da eine der Endstationen der Metro 4 der Vorortbahnhof Kelenföld
sein wird, erscheint ein Ausbau dieser Station auch für die
Fernzüge praktischer, zumal er direkt an der Autobahn 1 aus
Wien, gelegen ist. Auch die Sanierung des Puskas Stadions soll
endlich in Angriff genommen werden. Aus Kostengründen soll auf
den angedachten Bau eines völlig neuen Stadions verzichtet
werden. Budapest will dafür mit Hilfe von privaten Geldgebern,
dem Staat und EU-Mitteln rund 400 Mio EUR investieren
Hochtief-Konsortium kauft Rest von
Airport Budapest
BUDAPEST (owr)--Der deutsche Baukonzern Hochtief wird
künftig mit 49,66% am Flughafen Budapest beteiligt sein.
Ungarns Regierung hatte am Freitag angekündigt, sich von
ihrem Minderheitsanteil in Höhe von 25% plus eine Aktie am
Flughafen Budapest Ferihegy zu trennen. Hochtief Airport
hielt bisher 37,25% der Anteile. Das kanadische Unternehmen
Caisse de depot et placement du Québec sowie die
singapurische Malton verfügten jeweils über 13,625% der
Anteile. Goldman Sachs Infrastructure Partners und die
deutsche KfW IPEX-Bank halten den Rest von 7 beziehungsweise
3% an dem Konsortium. Der Wert des Anteils beträgt rund 36,6
Mrd HUF (etwa 138 Mio EUR), erklärte Christian Gerhardus,
Sprecher der Hochtief AG. Die Eckpunkte seien bereits im
Privatisierungsvertrag aus dem Jahr 2007 festgeschrieben
worden und daher auch Bestandteil aller bisherigen
Kalkulationen und Überlegungen gewesen.
Branchenprimus Magyar Telekom baut Mobilfunknetz aus
BUDAPEST (owr/gtai)--Der Branchenprimus in
Ungarn, Magyar Telekom, hat im Frühjahr sein Investitionsprogramm für den Ausbau
seiner Mobilfunk-Infrastruktur auf den Weg gebracht. Zusammengearbeitet wird
dabei mit Ericsson aus Schweden. Die Investitionen des Unternehmens in Ungarn
werden damit allein seit 2005 auf insgesamt rund 1,8 Mrd EUR steigen. Zuvor
schon hatten die norwegische Telenor und Vodafone ihre Investitionsprogramme
gestartet. Telenor arbeitet in Ungarn mit ZTE aus China zusammen und investiert
bis 2015 rund 200 Mio EUR. Vodafone hat ebenfalls chinesische Huawei als
Zulieferer ausgewählt. Es geht jeweils um den Ausbau der
Mobilfunk-Breitbandinfrastruktur für die vierte Mobilfunkgeneration, sogenannte
4G-Technologie.
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Deichmann plant
zehn neue Filialen in Ungarn
(owr)--Deichmann Ungarn konnte seine Umsätze im vergangenen
Jahr um 27% steigern und nahm in seinen 73 Geschäften 20 Mrd
HUF (etwa 75,7 Mio EUR) ein. Der Geschäftsführer der
ungarischen Tochter des deutschen Schuhhandlers, Tamás
Czeczeli, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass man im
letzten Jahr in Ungarn 3,17 Mio Paar Schuhe verkaufen konnte
und damit einen Marktanteil von über 20% behauptet. Selbst
wenn die 13, im letzten Jahr neu eröffneten Geschäfte aus
der Bilanz herausrechnet würden, ergebe sich noch ein
Umsatzplus von 13%. Vergangene Woche eröffnete die
Handelskette in Budapest ihre 74. Filiale in Ungarn. Im
laufenden Jahr sollen noch zehn weitere hinzukommen, auch
der Umsatz soll wieder zweistellig wachsen.
Mit neuer Verfassung rückt
Euro-Einführung in weite FerneBUDAPEST (ost)--Der Zutritt zur Eurozone dürfte für das
EU-Mitglied Ungarn in noch weitere Fernen rücken. Als
nationale Währung ist im Abschnitt „K“ der neuen, ab dem 1.
Januar 2012 gültigen Verfassung nicht die europäische
Gemeinschaftswährung festgeschrieben, sondern ausschließlich
die bisherige Landeswährund Forint. Die Ablösung des Forint
durch Europas Einheitswährung dürfte sich selbst bei einem
Machtwechsel in Budapest für künftige Regierungen dadurch
als sehr mühsam erweisen. Denn eine parlamentarische
Zweidrittelmehrheit ist nicht nur für Veränderungen der
Verfassung, sondern laut dieser auch für internationale
Verträge und „Schwerpunktgesetze“ vonnöten.
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Lidl und Metro streiten um den siebten
Rang
BUDAPEST (APA)--Die britische Handelskette Tesco war
auch im vergangenen Jahr mit einem Jahresumsatz von 666,5
Mrd HUF (etwa 2,5 Mrd EUR) der größte Einzelhändler in
Ungarn. Die Plätze zwei und drei in der vom
Marktforschungsinstitut Nielsen auf Basis der von den
Unternehmen mitgeteilten Jahresumsätze erstellten Rangliste
belegen das ungarische Filialunternehmen CBA und die
genossenschaftliche Coop-Kette.
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Ungarn
investiert Milliarden Euro in seine digitale ErneuerungBUDAPEST (owr/gtai)--Für die „Digitale Erneuerung“ hat
Ungarns Regierung einen Aktionsplan vorgelegt. Er stützt
sich bei der Finanzierung stark auf EUAnpassungshilfen. Beim
Ausbau der Infrastruktur stehen die Entwicklung des
Breitbandnetzes im Vordergrund, von NGA-Netzen, des mobilen
Internetzugangs und von Kommunikationsnetzen für die
staatliche Verwaltung. Nach Branchen bilden Verkehr und
Logistik, Umweltschutz und Gesundheit Schwerpunkte. Die
IT-Branche geht von mehr Regierungsaufträgen aus.
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Pharmakonzerne
sollen höhere Steuern bezahlen
BUDAPEST (owr)--Im Kampf gegen das Haushaltsdefizit
erwägt Ungarn Steuererhöhungen für Pharmakonzerne. Wie die
Nachrichtenagentur Reuters meldet, plant die Regierung zudem
eine Reduzierung von Subventionen für die Branche.
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Koreanische
Samyang investiert 10 Mio EURJAZBERENY (owr)--Der südkoreanische Kunststoffhersteller
Samyang hat ein Produktionswerk im ostungarischen Jászberény
eröffnet. Wie Sprecher Artúr Puskás mitteilte, hat Samyang
10 Mio EUR in die Errichtung seines ungarischen Standorts
investiert, der auf dem Gelände des Kunststoffverarbeiters
Jász-Plasztik im Gewerbegebiet Necsö entstanden ist.
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Budapest prüft
Senkung der MwSt für Lebensmittel BUDAPEST (owr)--Die ungarische Regierung überlegt, die
Mehrwertsteuer für Lebensmittel zu senken. Der ungarische
Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich auf ein weiteres
Vorgehen bisher allerdings noch nicht festgelegt. Derzeit
berate man die „Pros und Contras“ der verschiedenen
Szenarien. Die bisher vorgelegten Studien kämen zu völlig
unterschiedlichen Ergebnissen, erklärte Orbán auf einer
Pressekonferenz.
Die meisten Lebensmittel des täglichen Bedarfs wie Brot,
Mehl und Milch werden derzeit mit 18% besteuert, Fleisch und
Gefl ügel sogar mit dem Standardsatz von 25%. Die
Reduzierung der Steuersätze auf 5% soll die durch eine Flat
tax immer stärker hervortretenden sozialen Ungerechtigkeiten
abmildern, ohne direkte staatliche Zahlungen leisten zu
müssen. Eine mögliche Mehrwertsteuerreduzierung würde 240
Mrd HUF (etwa 900 Mio EUR) im Jahr kosten, berichtet die
Zeitung „Pester Lloyd“. Derzeit lässt die Regierung auch
durchrechnen, ob aufgrund der Preissenkung ein positiver
Effekt auf den Gesamtkonsum zu erwarten wäre und ob es
sinnvoll ist, eine „Hamburger-Steuer“ auf ungesunde
Lebensmittel einzuführen, die die Ausfälle auf der anderen
Seite zum Teil wieder ausgleichen
Glücksspielparadies für 5 Mrd EUR geplant
BUDAPEST (owr)--In Ungarn
soll das europäische Glückspielparadies Eurovegas entstehen.
Wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt
soll schon bald mit dem Bau eines Hotel- und
Casino-Komplexes begonnen werden. Hinter dem Projekt steht
die Hard Rock Gruppe, die auch die gleichnamigen Cafés in
aller Welt betreibt. Insgesamt sollen in mehreren Phasen 5
Mrd EUR in den Bau des mit Abstand größten europäischen
Casinokomplexes investiert werden. Der erste Teil könnte
bereits 2012, spätestens aber 2013 eröffnet werden.
EU will gegen Sondersteuer
klagen
BRÜSSEL (APA)--Die EU-Kommission hat ein Verfahren gegen
Ungarn eingeleitet, weil eine Sondersteuer für
Telekommunikationsfirmen ihrer Meinung nach gegen
EU-Recht verstößt. Nach Angaben der EU-Kommission hat
Ungarn, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft führt,
nun zwei Monate eit, um die Steuer zu rechtfertigen.
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Lokalwährungsanleihen
höchstes Volumen
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Auktion der
Lokalwährungsanleihen in Ungarn verlief gut, das
Gesamtvolumen wurde daher von ursprünglich HUF
(Ungarischer Forint) 45 Mrd. auf HUF 65 Mrd. angehoben,
so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich
AG (RZB Österreich). Mit HUF 30 Mrd. sei das Volumen bei
den dreijährigen Anleihen am höchsten gewesen, sie
hätten mit einer Rendite von 6,92% begeben werden
können, leicht unter den 6,99% bei der vorherigen
Auktion.
Budapest will
Einzelhandel stärker regulieren
BUDAPEST (owr/gtai)--Einige große Handelsketten in
Ungarn wollen wegen der Krisensteuern bei den
Investitionen kürzertreten. Gleichzeitig drängen sie auf
das fristgerechte Auslaufen dieser Steuern Ende 2012.
Die ungarische Regierung bereitet verschiedene Maßnahmen
vor, die inländischen Händlern Vorteile bringen dürften.
Beim Einzelhandelsumsatz ist der mehrjährige
Abwärtstrend Mitte letzten Jahres abgeebbt. Eine
nachhaltige Erholung lässt voraussichtlich aber noch auf
sich warten und ist vom Erfolg der neuen,
wachstumsorientierten Wirtschaftspolitik abhängig.
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Ungarn will
die Subventionen für Auslandinvestitionen stark straffen
BUDAPEST (owr/gtai)--Ungarn will die Subventionen für
Auslandsinvestitionen (FDI) stark straffen. Der im
Wirtschaftministerium für Außenwirtschaftsfragen
zuständige Staatssekretär Zsolt Becsey hat die geplanten
Maßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt. Gleichzeitig
kämpft Ungarn um die Rückgewinnung des Vertrauens von
Investoren, das durch die unvorbereitete Einführung
sektoraler Krisensteuern stark angeschlagen ist. Als
Standort wollen die Magyaren künftig durch niedrige
Steuern und wirtschaftliche Stabilität punkten.
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Ungarn arbeitet sich aus der Krise
heraus
Die günstigen Tendenzen früherer Monate haben
sich in der ungarischen Wirtschaft auch im November
vorigen Jahres fortgesetzt, stellt das Zentrale
Statistische Amt in seiner neuesten Meldung am
Donnerstag (27.1.) fest.
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Wachstum kehrt nach fünf Jahren
zurück
Die Bauwirtschaft dürfte in diesem Jahr kräftig ins Plus
drehen“, so Anna Gaspar vom Budapester
Bauforschungsinstitut Buildecon.
Konkret prognostiziert das Institut in diesem Jahr ein
Branchenwachstum von 5,2%, im kommenden Jahr dann ein
Plus von 7,5%.
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Weinernte bricht m fast 50% ein
BUDAPEST (owr)--Nachdem die Wetterbedingungen im
vergangenen Jahr bereits zu spürbaren Ausfällen in der
ungarischen Getreide- und artoffelernte geführt haben,
ist auch der ungarische Wein von Ernteverlusten
betroffen.
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Türkische ESAS hat Interesse an
Airline MalévDie ungarische Regierung will die Fluglinie Malév
möglichst schnell, aber dennoch gut bei einem Investor
unterbringen
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