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NEWS ungarn

ÖSTERREICH/ Unternehmen bewerten Ungarn positiv (Der Standard)
13. Jänner 2012 14:48 Die Wirtschaftsdelegierte spricht von insgesamt sieben Milliarden Euro Investitionen mit rund 2000 Niederlassungen.

Wien/Budapest - Die ungarische Wirtschaft hat sich seit der globalen Krise 2008 nicht mehr erholt, allerdings sei die Stimmung unter den im Nachbarland tätigen österreichischen Unternehmen nicht so schlecht, wie "der mediale Hype" um die angespannte Finanzlage vermuten ließe. Das sagte Erika Teoman-Brenner, österreichische Wirtschaftsdelegierte in Budapest, am Freitag. Für Österreich war Ungarn in den ersten zehn Monaten 2011 mit einem Exportvolumen von 3,14 Milliarden Euro (+14,68 Prozent) der siebentwichtigste Exportmarkt, unangefochten an der Spitze der Exportmärkte Österreichs liegt nach wie vor Deutschland mit 31,78 Milliarden Euro. Von den anderen Ländern Zentral- und Osteuropas (CEE) ist für die österreichische Exportwirtschaft nur Tschechien wichtiger als Ungarn.

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  http://derstandard.at/1326249196027/Oesterreich-Unternehmen-bewerten-Ungarn-positiv

Malév hat Flugbetrieb eingestellt
03.02.2012 Seit heute Freitag Morgen ist keine Malév-Maschine mehr vom Budapester Franz-Liszt-Flughafen abgehoben. Ohne vorherige Ankündigung stellte die Fluggesellschaft nach 66 Jahren einfach ihren Betrieb ein. Hunderte Reisende erfuhren davon erst vor Ort auf dem Flughafen. Die Budapester Zeitung wurde über diese Entwicklung von gestrandeten BZ-Lesern informiert. >>> mehr

Ungarische Zeitungen
27.01.2012 Die aktuelle Ausgabe von Budapest Times und Budapester Zeitung.

Leitzins bleibt unverändert
24.01.2012 (AGP) Die ungarische Zentralbank hebt den höchsten Leitzins Europas nicht an - er verbleibt auf 7 Prozent. Die ungarische Zentralbank hat den Leitzins nicht angehoben - eine grosse Überraschung für die Finanzexperten. Der Leitzins bleibt damit weiterhin bei 7 Prozent, teilte die MNB am Dienstag mit.
In Ungarn gibt es den derzeit höchsten Leitzins innerhalb der Europäischen Union. Das zentraleuropäische Land ist EU-Mitglied, aber nicht in der Eurozone. >>> mehr 

Budapest setzt auf Entspannung im Streit über EU-Recht
18.01.2012 (AGP) Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist im Streit über Verstösse seines Landes gegen EU-Recht einen Schritt auf die EU-Kommission zugegangen.
In einem Schreiben an Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso habe er sich bereiterklärt, über die von der Kommission verlangten Gesetzesänderungen zu sprechen, erklärte Orbán am Mittwoch im Europäischen Parlament in Strassburg. "Die Probleme können leicht und rasch gelöst werden", sagte er. Die EU hatte gegen Ungarn tags zuvor gleich drei Verfahren wegen Bruchs des EU-Rechts eröffnet. Nach Befürchtung der EU ist die Unabhängigkeit der Zentralbank, der Datenschutzbehörde und im Justizbereich von staatlichem Einfluss nicht gesichert.
Barroso sagte, es gehe aber um mehr als um die blosse Einhaltung von EU-Rechtsvorschriften. Ungarn müsse auch die europäischen Grundwerte wie Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit einhalten. Ungarn müsse ein anerkanntes Mitglied der Europäischen Union bleiben. "Es ist eine Debatte mit Ungarn und ... für Ungarn, wir wollen keinen Schatten des Zweifels über die Demokratie in irgendeinem unserer Mitgliedstaaten."

Brüssel eröffnet Verfahren gegen Ungarn
17.01.2012 (AGP) Als Reaktion auf umstrittene Gesetzesänderungen in Ungarn hat die EU-Kommission ein Verfahren wegen Verletzung von EU-Recht gegen das Land eingeleitet. Das kündigte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Strassburg an. Dabei geht es unter anderem um ein Gesetz, das den Einfluss der Regierung von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán auf die Zentralbank des Landes stärkt.
Orbán will am Mittwoch im Europaparlament in Strassburg an einer Debatte über die Lage seines Landes teilnehmen. Bei der Debatte geht es unter anderem um die umstrittene Änderung der ungarischen Verfassung. Orbán signalisierte angesichts des internationalen Drucks Bereitschaft zum Einlenken. Konkrete Angaben dazu, auf welche Forderungen der EU er eingehen will, machte er nicht.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die EU hatten im Dezember wegen der umstrittenen Verfassungsänderung eine Mission in Budapest abgebrochen, bei der über die Vergabe von Hilfen in Höhe von bis zu 20 Milliarden Euro für das hochverschuldete Land verhandelt wurde.

Der Druck auf Ungarns Regierung hält an.
16.01.2012 Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, beharrte am Donnerstag auf «konkreten Schritten zu mehr Stabilität», bevor überhaupt Verhandlungen zur neuen Kreditlinie beginnen können. Auch sind EU-Fördergelder in Gefahr, falls im Haushalt nicht mehr gespart wird.
Die Finanzmärkte reagierten vergangene Woche nervös auf die Weigerung der Regierung, Bedingungen für einen neuen Kredit von IWF und EU zu akzeptieren. Ein Gesetz, das die Unabhängigkeit der Notenbank einschränken könnte, wird scharf von der Europäischen Kommission kritisiert – ein Verfahren wegen Verletzung der EU-Verträge droht.
Der Forint wertete auf ein Tief ab, die CDS-Versicherungen für einen Kreditausfall Ungarns wurden teuer wie zur Finanzkrise im Jahr 2009, die Renditen zehnjähriger Anleihen knackten erneut die 10%-Marke. >>> mehr  

Ungarn rechnet mit 20-Milliarden-Rettungsschirm
14.12.2011 AGP. Laut einem Bericht der BALATON-ZEITUNG will die Republik Ungarn bei den bevorstehenden Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) einen Kreditrahmen von 15 bis 20 Milliarden Euro zur Absicherung seiner ins Wanken geratenen Staatsfinanzen erzielen. >>> mehr

Zinsanhebung soll Forint stützen
10.12.2011 AGP. Ungarn hat Finanzanalysten zufolge aus volkswirtschaftlicher Sicht einen turbulenten November erlebt. Zunächst war der Forint stark unter Druck geraten, was die ungarische Notenbank zu einer Zinsanhebung (von 6% auf 6,5%) veranlasst hat. Die Ratingagentur Moody's hatte zuvor die Kreditwürdigkeit der Republik Ungarn herabgestuft und dem Land damit das bisherige Investmentgrade-Rating entzogen. Zur Begründung wurde unter anderem auf die hohe Fremdwährungsverschuldung bei gleichzeitig sehr schwachem Wachstumsausblick verwiesen. >>> mehr

Budapest führt Schuldenbremse später ein
8.12.2011 AGP. Ungarn verschiebt die ursprünglich im kommenden Jahr geplante Einführung der Schuldenbremse. Das Vorhaben werde erst im Jahr 2016 umgesetzt, erklärte der ungarische Wirtschaftsminister György Matolcsy am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Budapest. Für die Erstellung der Haushalte würden aber weiter die mit der Europäischen Union vereinbarten Konvergenzkriterien gelten, fügte der Minister hinzu. „Wir bauen unsere Schulden schneller und disziplinierter ab als die (Länder der) Eurozone“, sagte Matolcsy. >>> mehr

Forint erholt sich etwas
7.12.2011 AGP. Zum ersten Mal seit Wochen hat der Ungarische Forint (HUF) gestern wieder unter der Marke von EUR/HUF 300 gehandelt. Heute Dienstag notiert der Franken mit 241 zum Forint
Auch die anderen CEE-Währungen haben zuletzt Gewinne verbucht. In Budapest hat die Regierung die Verschiebung einer geplanten konstitutionellen Schuldenbremse ins Parlament eingebracht. Diese solle erst mit dem Haushalt 2016 in Kraft treten. Bis dahin orientiert sich die Regierung am bestehenden Euro-Konvergenz-Programm. In Erwartung einer Wachstumsverlangsamung oder gar Rezession in der Eurozone versucht die ungarische Regierung, den kurzfristigen fiskalischen Handlungsspielraum zu erhöhen. Das Land bereitet sich derzeit auf Verhandlungen mit dem IWF um finanzielle Unterstützung vor.

Ungarn muss unter IWF-Aufsicht saniert werden
7.12.2011 AGP. Ungarn kann die Krise ohne Intervention des IWF nicht bewältigen: Budapest feilscht zwar noch heftig über die Bedingungen der finanziellen Hilfe. Doch auch wenn sich Ungarn noch sträubt, halten Ökonomen ein Stand-by-Arrangement (SBA) am wahrscheinlichsten.
Ungarn gerät immer stärker in Bedrängnis. Seit der Herabstufung auf Ramschniveau durch Moody´s letzte Woche, wächst der Druck der Märkte auf Ungarns Forint und die Fremdkapitalkosten, so die Financial Times.
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Ungarn: Beitritt zur Euro-Zone frühestens 2020
7.12.2011 AGP. Unter der Last massiver Schulden rückt für das EU-Land Ungarn ein Beitritt zur Euro-Zone in immer weitere Ferne. In diesem Jahrzehnt sei daran nicht zu denken, sagte Finanzminister György Matolcsy bei einer Wirtschaftskonferenz am Montag. „Wir werden nach 2020 vielleicht in der Euro-Zone sein.“ Seine Regierung kalkuliere inzwischen damit, dass sich die Integration der Europäischen Union in unterschiedlicher Geschwindigkeit vollziehe. „Aber als EU-Mitglied möchten wir unseren Freunden sagen: Schreitet mit der Fiskalunion so schnell wie möglich voran“, erklärte der Minister. „Und anschliessend werden wir eines Tages den Euro einführen können.“
Unter dem Druck der Wirtschaftsflaute in Europa hatte sich Ungarn zuvor von ehrgeizigen Zielen für die Verringerung seiner eigenen Schulden verabschiedet. Eine entsprechende Regelung soll erst 2016 in Kraft treten, wie aus einer Gesetzesvorlage hervorgeht. Die Regierung betonte zwar, sie halte an ihrem Ziel des Schuldenabbaus und der Haushaltssanierung fest. Doch Experten zufolge gibt die Gesetzesvorlage dem Land grösseren Spielraum in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Der Etat für das kommende Jahr basiert auf einem Wachstum von 1,5 Prozent, obwohl die Regierung längst nur noch ein Plus von 0,5 bis 1,0 Prozent für realistisch hält. Ungarn verhandelt derzeit mit dem Internationalen Währungsfonds über neue Kreditlinien.

Ungarn sucht Zuflucht beim Internationalen Währungsfonds
6.12.2011 BUDAPEST (owr/gtai)--Während sich Ungarns Regierung Mitte des vergangenen Jahres noch wegen vermeintlicher Terminprobleme nicht mit angereisten IWF-Vertretern getroffen hatte, zeichnet sich nun eine erneute Annäherung an den Internationalen Währungsfonds (IWF) ab. Es wird eine neue, lose Zusammenarbeit in Form einer „Versicherungspolice“ angestrebt. Doch das knappe Investment-Grade-Rating Ungarns ließ sich auch so nicht mehr retten - die Ratingsagentur MoodY‘s stufte das osteuropäische Land wenig später von „Baa3“ auf „Ba1“ herab.  >>> mehr

Lasten von MKB drücken BayernLB in die Verlustzone
21.11.2011 MÜNCHEN (APA)--Wieder sorgt eine Auslands-Bankbeteiligung für hohe Verluste bei der Bayerischen Landesbank (BayernLB). Unerwartet hohe Lasten aus dem Ungarngeschäft über die Bank MKB haben die BayernLB im dritten Quartal dieses Jahres wieder in die roten Zahlen gedrückt. An der MKB hält die BayernLB 90%. Im vergangenen Jahr musste für Ungarn schon viel Geld nachgeschossen werden. Jetzt drohen dort neue Verluste aus der staatlich verordneten Fremdwährungskreditkonvertierung auf der Bilanz. >>>mehr

Staat fördert Wohnungsbau wieder stärker
31.10.2011 BUDAPEST (owr/gtai)--Ab Anfang des kommenden Jahres will die ungarische Regierung den Erwerb oder Bau einer Wohnung wieder durch Zinssubventionen fördern. Die Baubranche begrüsst die Massnahmen, erwartet davon aber noch keine wirklich spürbare Belebung dieser Bausparte. Sie wiesen aber in die richtige Richtung, heisst es. Jährlich sollen nur rund 4.000 Haushalte Anspruch auf diese Hilfen haben. Seit 2009 schrumpfen die Fertigstellungen im ungarischen Wohnungsbau Jahr für Jahr mit zweistelligen Raten, und auch in diesem Jahr sind die Genehmigungen kräftig zurückgefallen.  >>> mehr

Budapest sieht sich im Kampf gegen ein Banken-Kartell"
17.10.2011 BUDAPEST (owr/gtai)--Ungarns Regierung hat vorübergehende Änderungen an ihrer Flat Tax in der Einkommensteuer vornehmen müssen, um neue Budgetlöcher zu stopfen. Grund ist, dass für das nächste Jahr nur noch ein Wirtschaftswachstum von gut 0,5% erwartet wird. Es kommt zudem zu staatlichen Eingriffen in private Bankgeschäfte. Das neue Budgetpaketder Regierung für nächstes Jahr sieht eine Anhebung der Mehrwertsteuer auf 27% vor - mit ungünstigen Folgen für den Konsum und die Ertragslage der Firmen >>>mehr 

BorsodChem investiert 200 Mio EUR in TDI-Werk
17.10.2011 BUDAPEST (owr)--Das ungarische Chemieunternehmen BorsodChem, eine Tochter der chinesischen Wanhua Group, hat ihr neues Kunststoffwerk in der ostungarischen Stadt Kazincbarcika eingeweiht. Laut einer Mitteilung des Unternehmens verfügt die neue Anlage über eine Jahreskapazität von 160.000 t Polyisocyanats Toluylendiisocyanat (TDI), womit BorsodChem in den Kreis der führenden europäischen TDIHersteller aufsteigt. Dieser Kunststoff wird vor allem als Grundstoff in der Produktion von weichen Polyurethan-Schaumstoffen verwendet, die wiederum unter anderem in der Fertigung von Autositzen und -polstern sowie von Matratzen zum Einsatz kommen. Das berichtet das Branchenportal „Plasticker.de“.

B. Braun verdoppelt Produktionskapazität
17.10.2011 BUDAPEST (owr)--Die ungarische Tochter des deutschen Pharmaunternehmens B. Braun Melsungen AG hat den Grundstein zu einer 17- Mio-EUR-Investition im Norden von Ungarn gelegt. Bis zum Jahr 2013 sollen eine knapp 3.000 qm große Produktionshalle sowie ein 2.200 qm großes Logistikzentrum fertiggestellt sein. Für die Investitionssumme von 4 Mrd HUF (rund 13,7 Mio EUR) erhielt das Unternehmen eine staatliche Beihilfe in Höhe von 708 Mio HUF. Das berichtet die Zeitung „Pester Lloyd“. Die Investition soll die Produktionskapazitäten von B. Braun Melsungen in Ungarn verdoppeln, rund 100 neue Mitarbeiter werden dafür eingestellt. Das Unternehmen beschäftigt dann 750 Menschen, das Tochterunternehmen B. Braun Avitum weitere rund 850.

Budapest könnte Airline Malev doch opfern
11.10.2011 FRANKFURT (owr)--Der neue Haushaltsentwurf der ungarischen Regierung könnte Hinweise darauf enthalten, dass Budapest die im vergangenen Jahr notverstaatlichte Airline Malev fallen lassen wird, schreibt die Zeitung „Pester Lloyd“. Sie beruft sich dabei auf ein ungarisches Internetportal. Demnach ist auf „Origo.hu“ zu lesen, dass im Budgetentwurf keine Position für weitere Kapitalspritzen vorhanden sei, diese aber für die Lebensfähigkeit der Malev im kommenden Jahr unabdingbar wären. Dafür gibt es nur zwei Erklärungen, entweder steht die Airline kurz vor einem Verkauf oder man lässt sie bankrott gehen. Die EU beäugte die ständigen Kapitalzuschüsse zuletzt ebenfalls kritisch und begann bereits mit offiziellen Ermittlungen wegen wettbewerbsverzerrender Staatsbeihilfen.

Mittlerweile belaufen sich die Staatszuschüsse an die zunächst russische, dann wieder ungarische Fluglinie auf rund 100 Mrd HUF (350 Mio EUR). Allein in diesem Jahr schoss der Staat 27 Mrd HUF bei. Das Sanierungskonzept könne damit als gescheitert gelten, schreibt die Zeitung weiter.

Die Regierung hatte immer wieder betont, die nationale Fluglinie erhalten zu wollen und suchte daher einen strategischen Partner. Experten halten diese Suche angesichts des ökonomischen Umfelds und des Mitspracherechts der Regierung jedoch für ein hoffnungsloses Unterfangen. Die marode Airline könne derzeit nur an einen Exoten verscherbelt werden, der Zugang zu den EU-Start- und Landelizenzen suche, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Neue Steuerbegünstigung: Real Estate Investment Fund (REIF)
Budapest, im Oktober 2011
Im Juli 2011 verabschiedete das Parlament das unmittelbar in Kraft tretende Gesetz über Real Estate Investment Funds (REIF). Die Regierung erhofft sich damit einen finanziellen Impuls und eine Attraktivitätssteigerung für den ungarischen Immobilienmarkt.

Ein REIF ist eine öffentliche, an der Börse kotierte Aktiengesellschaft, die es verschiedenen Klein-Anlegern und institutionellen Investoren ermöglicht, finanzielle Mittel gebündelt in registrierten, ungarischen Geschäfts- sowie Wohnimmobilien anzulegen, diese zu verwalten und weiter auszubauen.   mehr

Bosch investiert 20 Mio EUR in Kraftfahrzeugtechnik
4.10.2011 BUDAPEST (owr)--Die Bosch-Gruppe hat an ihrem ungarischen Standort Miskolc eine neue Fertigung für Kraftfahrzeugtechnik eröffnet. Die Investition für den Neubau betrug rund 20 Mio EUR. Der Bau habe ein Jahr in Anspruch genommen, berichtet das Branchenportal Automobilproduktion. de“.
Der Neubau gehört zur ungarischen Tochtergesellschaft Robert Bosch Energy and Body Systems Kft, die in Miskolc unter anderem Wischersysteme, Klimakomponenten, Starter und Generatoren fertigt. Bis 2014 soll die Mitarbeiterzahl in Miskolc von derzeit rund 1.900 auf 3.000 erhöht werden. Weitere 1.200 Personen fertigen Elektrowerkzeuge in einem zweiten Werksteil der Robert Bosch Power Tool Kft.

Sanierung der Staatsbahn verzögert sich
4.10.2011 BUDAPEST (owr)--Die Regierung in Budapest muss ihren ambitionierten Plan, die Milliarden-Schulden der ungarischen Staatsbahn MAV und der Budapester Nahverkehrsbetriebe BKV schnell zu tilgen, verschieben. Der Grund dafür sind die unerwarteten, neuen Milliardenlöcher im Staatshaushalt in diesem und dem kommenden Jahr, die durch ungünstige, äußere makroökonomische Einflüsse verursacht wurden, wie es offiziell heißt. Auch die durch EU-Gerichte erzwungene Rückerstattung von privaten Rentenbeiträgen in Höhe von rund 1 Mrd EUR macht der Regierung einen Strich durch die Rechnung.
Ursprünglich sollten mit diesen Mitteln auf einen Schlag die Schulden der MAV und der BKV in Höhe von gut 1 Mrd EUR beglichen werden. Zudem wollte sich Budapest aus PPP-Projekten im Wert von 200 Mrd HUF (etwa 690 Mio EUR) herauskaufen, berichtet die Zeitung Pester Lloyd.

Zahl deutscher Touristen sinkt auf Rekordtief
19.9.2011 BUDAPEST (owr)--Die Übernachtungszahlen in ungarischen Hotels, Pensionen sowie gemeldeten Ferienhäusern, -wohnungen und -zimmern, sanken im Juli des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahr um fast 6%. Insgesamt wurden 2,89 Mio Übernachtungen registriert. Im Juni war noch ein kleines Plus von 0,8% gegenüber dem Vorjahr verzeichnet worden. 1,28 Mio Übernachtungen gehen auf das Konto von Ausländern, wovon wiederum 240.457 im Juli auf Touristen aus Deutschland stammten, berichtet die Zeitung Pester Lloyd.
Die Zahl der Aufenthalte von Ausländern sank binnen eines Jahres um 1,2%. Vor allem aus Deutschland kamen weniger Besucher, ihre Zahl sank sogar zweistellig, um 15%. Für das laufende Gesamtjahr wird ein Rückgang von rund 7% erwartet. Der Rückgang deutscher Urlauber in ungarischen Ferienregionen hält zwar seit Längerem an, der Rückgang in diesem Jahr stellt jedoch einen neuen Rekord dar, schreibt die Zeitung. Stark war auch das Minus bei einheimischen Urlaubern, nur 1,61 Mio, das sind 9,4% weniger, wollten noch Urlaub im eigenen Land machen. Die Umsätze für Übernachtungen sanken im Juli auf 26,5 Mrd HUF (etwa 95 Mio EUR), das ist ein Rückgang von 3,8% gegenüber Juli 2010.

Ungarn will Mehrwertsteuer um 2 Prozentpunkte erhöhen
18.9.2011 BUDAPEST - Ungarn will mit Wirkung vom nächsten Jahr an seine Mehrwertsteuer von derzeit 25 auf 27 Prozent erhöhen. Dies kündigte Wirtschaftsminister György Matolcsy am Freitag zusammen mit den geplanten Eckdaten für den Haushalt 2012 und anderen Reformen an. Angesichts der sich verschlechternden Wirtschaftsprognosen hatte Ungarns Regierung bereits mehrfach Sparmassnahmen und Steuererhöhungen angekündigt.
Beim Haushalt für 2012 gehe man von einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent aus, sagte Matolcsy und korrigierte damit frühere, optimistischere Prognosen. Man rechne mit einer Inflation von 4,2 Prozent und wolle das Haushaltsdefizit auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts beschränken.

Schweizerfirmen in Ungarn
13.9.2011 Der Bericht des Fernsehmagazins ECO über Frankenhypotheken und das HSU-Mitglied Novoplast.  zum Film

G+J-Tochter Motor Presse zieht sich zurück
13.9.2011 BUDAPEST (owr)--Das Hamburger Verlagshaus Gruner+Jahr (G+J) zieht sich mit seiner Tochter Motor Presse Stuttgart aus Ungarn zurück. Dort gibt das Unternehmen seine selbstständigen Tochter- Gesellschaften auf und tritt für die drei Titel „Motorrevü“, „Chip“ und „MM Müszaki Magazin“ nur noch als Lizenzgeber auf. Die Zeitschrift „PC Guru“ wird komplett an den ungarischen Verlag Scorpio Print verkauft. Das berichtet das Branchenportal „Meedia.de“. „Unsere Strategie sieht vor, dass wir mit unseren Zeitschriften in den jeweiligen Segmenten Marktführer sind oder mindestens an zweiter Position stehen. Wenn wir dieses Ziel nicht erreichen und es für uns auch nicht absehbar ist, ziehen wir uns aus diesen Märkten mit eigenständigen Gesellschaften zurück”, erklärte Motor- Presse-Chef Friedrich Wehrle.

Orban plant höhere Abgaben auf Genussmittel
13.9.2011 BUDAPEST (owr)--Den Ungarn stehe der „schwerste Herbst seit langem“ bevor, gab der ungarische Premier Viktor Orban dieser Tage bei einer Rede vor ungarischen Diplomaten bekannt. Da das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr mit 1,5% um die Hälfte niedriger als erwartet ausfallen werde, rechnet die ungarische Regierung mit einem Budgetloch in Höhe von 366 Mio EUR. mehr

Forint und Zloty erstarken, Franken bleibt aber teuer
06.09.2011 Wien/Budapest - Frankenkredite waren über Jahre hinweg der große Exportschlager österreichischer Banken in Osteuropa. Zuletzt hat die hohe Verschuldung in der Schweizer Währung tausende Kreditnehmer in Ungarn, Polen und Co in die Pleite getrieben und ganze Staaten zum Wanken gebracht. Die Entscheidung der Schweizer Notenbank, den Franken an den Euro anzubinden, hat daher für eine gewisse Erleichterung gesorgt.  mehr

Kreditausfälle bei der OTP-Bank steigen an
6.9.2011 BUDAPEST (owr)--Die größte ungarische Bank OTP hat im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres den Gewinn nach Steuern um 36% auf 37,3 Mrd HUF (137 Mio EUR) gesteigert. Die ausländischen Beteiligungen der OTP trugen dazu 15,7 Mrd HUF bei. Das Inlandsgeschäft, welches den Hauptteil ausmacht, kommt auf nur 20 Mrd HUF, was 30% weniger ist als im Vorjahr, berichtet die Zeitung „Pester Lloyd“.
Daran ist einmal die von der Regierung eingeführte Bankensondersteuer schuld, vor allem aber der Umstand, dass die Spitze bei Fremdwährungskrediten immer noch nicht erreicht ist. Die Rücklage für faule Kredite stieg wieder auf über 50 Mrd HUF, und das in einem Quartal. Der Anteil der Ramschkredite (Non-Performing-Loans) stieg von 15% Ende März und 12,3% vor einem Jahr auf 15,4%. Insgesamt muss die OTP nun über 800 Mrd HUF für Kreditausfälle abschreiben. Die Belastungen durch die Sondersteuer betrugen im zweiten Quartal weitere 7,2 Mrd HUF.

Orban: „Land ist in einer gefährlichen Lage“
6.9.2011 BUDAPEST (owr)--Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat in dramatischen Worten vor Verhältnissen wie im pleitebedrohten Griechenland gewarnt. Das Land habe die Möglichkeit, auf den „griechischen Weg“ abzurutschen oder mit den vor einem Jahr gestarteten wirtschaftlichen Reformen voranzukommen, sagte Orban in Budapest. Die europäische Schuldenkrise werde zunehmend zur Bedrohung. „Ungarn ist in den letzten drei Monaten in eine wirklich gefährliche Situation geraten“, sagte der Regierungschef laut der Nachrichtenagentur Reuters.  mehr

Budapest will Stromexporteur werden
30.8.2011 BUDAPEST (Dow Jones)--Ungarn will sich nach der Energiewende in Deutschland als Stromexporteur aufstellen. Die ungarische Regierung habe nach dem Atomausstieg Deutschlands die Folgen für Ungarn untersuchen lassen, hieß es vom Ministerium für Nationale Entwicklung. Ein Szenario sehe vor, dass Ungarn, das derzeit noch Stromimporteur ist, zum Exporteur werde. Ungarn hält an der Kernkraft fest und will sein einziges AKW Paksi Atomeromu ausbauen. Erst kürzlich hatten die Niederlande erklärt, ihre Produktionskapazitäten für Strom bis zum Jahr 2018 um die Hälfte erhöhen zu wollen, weil das Exportpotenzial deutlich zunehme. Als wichtigen Grund nannte Netzbetreiber Tennet ebenfalls den deutschen Atomausstieg.

Basler Zeitung 19.08.2011: Hält die Euroschwäche an, ist der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail gezwungen, Züge, die er eigentlich in der Schweiz bauen wollte, in den Werken in Polen oder Ungarn herzustellen.
Das sagte Inhaber Peter Spuhler in einem Interview mit der «Aargauer Zeitung». Die Schweizer Werke mit ihren gut 2500 Mitarbeitern seien bis Mitte 2013 gut ausgelastet, erklärte der Unternehmer und Thurgauer SVP-Nationalrat in der Freitagsausgabe der Zeitung. Doch für die Zeit danach müssten noch im laufenden Aufträge her. Gelinge das nicht, weil die Firma wegen der Frankenstärke zu teuer geworden sei, «müssten wir im schlimmsten Fall Arbeitsplätze in der Schweiz abbauen». mehr:

Regierung prüft Privatisierung des Budapester Flughafens
15.8.2011 BUDAPEST (owr/gtai)--Der gesamte Privatisierungsvorgang für den Internationalen Flughafen Budapest wird von Ungarns Regierung überprüft. Dabei geht es unter anderem darum, ob die Investitionszusagen erfüllt worden sind. Mitte des laufenden Jahres hatte die Regierung ihren restlichen 25-prozentigen Anteil an ein Betreiberkonsortium abgetreten, das unter der Führung von Hochtief Airport steht. Die Überprüfung konnte die Pläne des deutschen Bauunternehmens verzögern seinen Anteil von knapp 50% zu verkaufen. mehr

RTL kauft für rund 160 Mio EUR zu
11.8.2011 (owr) LUXEMBURG (Dow Jones)--Die Bertelsmann-Tochter RTL kauft in Ungarn sieben Kabelkanäle und stockt zudem ihren Anteil am Marktführer RTL Klub um 31% auf dann 98% auf. Zu 100% erwarb man die Kanäle Cool, Film+, Film+2, Refl ektor, Prizma, Sorozat+ und Muzsika TV. Die Wettbewerbsbehörden müssen den Übernahmen noch zustimmen. Ein Kaufpreis für die ungarischen Aktivitäten wurde nicht genannt. Eine informierte Personen sprach von einem Betrag von 160 Mio EUR, den RTL zahle. 

Fördermittel für angeschlagene EU-Länder
1.8.2011 Die Europäische Kommission machte am Montag den Vorschlag, dass die finanziell angeschlagenen EU-Länder Griechenland, Irland, Portugal, Rumänien, Lettland und Ungarn nur noch fünf Prozent der Gesamtkosten der EU-Hilfen selbst finanzieren müssen.  mehr

Budapest entscheidet über den Ausstieg aus PPP
26.7.2011  BUDAPEST (owr/gtai)--Ungarns Regierung will in Kürze darüber entscheiden, welche Public-Private-Partnership-Verträge (PPP) aufgelöst werden sollen und in welchem Tempo dies geschehen soll. Das kündigte der Minister für Nationale Entwicklung, Tamás Fellegi, gegenüber dem Wirtschafts- und IT-Ausschuss des Parlaments an. Er bekräftigte, dass die Verträge für Autobahnen ein Sonderfall seien. Zunächst soll es um die rund 100 kleineren Verträge für Sportanlagen, Kultureinrichtungen,
Universitäten oder Gefängnisse gehen.   mehr

Ungarn sucht den Schulterschluss mit China
19.7.2011  BUDAPEST (owr/gtai)--Während des Besuchs einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation aus China in Ungarn sind fast ein Dutzend Abmachungen unterzeichnet worden. Ungarn hat sich den Chinesen ein weiteres Mal als Sprungbrett für den gesamten europäischen Markt angeboten. Ein ähnliches Angebot hatte die Fidesz-Regierung zuvor schon Russland gemacht. Ungarn sucht nach Wegen, die über Jahrzehnte gewachsene enge Verflechtung der Wirtschaft mit der EU - und dabei vor allem mit Deutschland - zu lockern. Zuvor hatten Regierungsvertreter für das Ungarn von heute Vergleiche zwischen den jetzigen Abhängigkeiten von EU-Gremien in Brüssel mit den alten Einschränkungen zu Zeiten der Sowjetunion angestellt.  mehr

Osteuropa kämpft mit seinen Franken-Hypotheken  Von Matthew Allen, swissinfo.ch
24. Juli 2011 - 16:02  Das Schicksal von osteuropäischen Hausbesitzern, die ihre in Schweizer Franken abgeschlossenen Hypotheken kaum mehr zurückzahlen können, hat einige Regierungen dazu veranlasst, Notmassnahmen zu ergreifen. Auch Banken und Gemeinden zittern.    mehr

Der fabelhafte Aufstieg der Ost-Pleitekandidaten
Sie galten als notorische Krisenländer und haben die Wende geschafft. Die Euro-Länder können einiges von Ex-Pleitekandidaten wie Ungarn oder der Ukraine lernen. von Martin Kaelble und Hubert Beyerle, Berlin
Osteuropas einstige Krisenländer sind rund drei Jahre nach ihren schweren Schuldenproblemen wieder wohlauf. "Lettland, die Ukraine und Ungarn haben erfolgreich konsolidiert, und ihre Wirtschaften wachsen nun wieder", sagte Peter Havlik, stellvertretender Direktor des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche. "Daraus lassen sich bei allen Unterschieden Lehren für die derzeit kriselnden Euro-Peripherieländer ziehen." 2011.07.19    mehr

Neue Bestimmungen in Umsatzsteuer für Sitz und Betriebstätte
Liebe Kunden und Geschäftsfreunde, sehr geehrte Damen und Herren
In unserem aktuellen Newsletter möchten wir Sie über die neuen Veränderungen bezüglich Umsatzsteuer-Regelungen informieren.  mehr

Rekordhitze in Ungarn: 39 Grad
Heiss wie nie zuvor war es am Wochenende in Ungarn: 39,1 Grad meldeten die Meteorologen am Sonntag aus dem Städtchen Túrkeve etwa 150 Kilometer südöstlich von Budapest. Damit wurde der Rekordwert für den 10. Juli aus dem Jahre 1927 in Szeged (37,5 Grad) deutlich übertroffen. Die Hauptstadt brachte es immerhin auf 38,4 Grad, was 2,2 Grad höher als der alte Rekord aus dem Jahr 2002 war. Auch der bisherige Tiefstwert von 24 Grad am Morgen, gemessen mit 24 Grad im Jahr 1944 konnte in der derzeitigen Hitzewelle nicht fortbestehen. Jetzt liegt er 0,4 Grad darüber, gemessen heute wie damals im südwestungarischen Pécs. Den absoluten Hitzerekord in Ungarn hält nach wie vor Kiskunhalas mit 41,9 Grad aus dem Jahr 2007.
Quelle: Balaton-Zeitung

Ungarische Anleihen bieten Chancen
Die Experten von "FOCUS-MONEY" halten Anleihen aus Ungarn für interessante Investments.
China habe angekündigt, massive ungarische Staatspapiere kaufen zu wollen. Vor diesem Hintergrund bräuchte sich das Land nun keine Sorgen mehr über die Staatsfinanzen zu machen.  mehr

Schärferes Gesetz gegen Wirtschaftsdelikte
Nach der dem neuen Mediengesetz und der Verfassungsänderung sorgt in Ungarn nun die Modifizierung des Strafverfahrensgesetzes für neuerliche Aufregung.  mehr 

Ungarn verschärft seine Verkehrsstrafen
Seit 1. Juli erlaubt in Ungarn eine Änderung der Straßenverkehrsordnung bei zu schnellem Fahren, Verletzung der Gurtpflicht, Alkohol am Steuer und Überfahren von roten Ampeln, an Ort und Stelle Geldstrafen bis zu 300.000 Forint (ca. 1.100 Euro) einzuheben.  mehr 

Budapester Fachmesse für Energie-Effizienz
Gebäudeenergetische Programme und der Neue Széchenyi Plan

Profitieren Sie als Schweizer HSU-Mitglied vom Standort Ungarn. Fragen der Energieeffizienz werden in der EU ausgiebig behandelt, deshalb sind auch in Ungarn die Anforderungen an die Gebäudeenergetik in letzter Zeit strenger geworden.  mehr

China hilft in „historischer Größenordnung“
BUDAPEST (owr)--China will massiv ungarische Staatspapiere kaufen und auch den Euro weiter stützen. Das sagte der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao nach einem Gespräch mit seinem ungarischen Amtskollegen Viktor Orban in Budapest.  mehr

Budapester Stadion soll saniert werden
BUDAPEST (owr)--Die Stadtentwicklung in Budapest bleibt weiter in Bewegung. Eine ganze Reihe von Zukunftsprojekten wird derzeit auf ihre Machbarkeit hin diskutiert. Größtes Verkehrsprojekt ist derzeit der Bau der Metrolinie 4, als wichtiges Bauprojekt gilt zudem das Puskas Stadion. Die Eröffnung der U-Bahn-Linie 4, die derzeit für das Jahr 2015 geplant ist, könnte das Aus für den Südbahnhof Deli pu bedeuten. Da eine der Endstationen der Metro 4 der Vorortbahnhof Kelenföld sein wird, erscheint ein Ausbau dieser Station auch für die Fernzüge praktischer, zumal er direkt an der Autobahn 1 aus Wien, gelegen ist. Auch die Sanierung des Puskas Stadions soll endlich in Angriff genommen werden. Aus Kostengründen soll auf den angedachten Bau eines völlig neuen Stadions verzichtet werden. Budapest will dafür mit Hilfe von privaten Geldgebern, dem Staat und EU-Mitteln rund 400 Mio EUR investieren 

Hochtief-Konsortium kauft Rest von Airport Budapest
BUDAPEST (owr)--Der deutsche Baukonzern Hochtief wird künftig mit 49,66% am Flughafen Budapest beteiligt sein. Ungarns Regierung hatte am Freitag angekündigt, sich von ihrem Minderheitsanteil in Höhe von 25% plus eine Aktie am Flughafen Budapest Ferihegy zu trennen. Hochtief Airport hielt bisher 37,25% der Anteile. Das kanadische Unternehmen Caisse de depot et placement du Québec sowie die singapurische Malton verfügten jeweils über 13,625% der Anteile. Goldman Sachs Infrastructure Partners und die deutsche KfW IPEX-Bank halten den Rest von 7 beziehungsweise 3% an dem Konsortium. Der Wert des Anteils beträgt rund 36,6 Mrd HUF (etwa 138 Mio EUR), erklärte Christian Gerhardus, Sprecher der Hochtief AG. Die Eckpunkte seien bereits im Privatisierungsvertrag aus dem Jahr 2007 festgeschrieben worden und daher auch Bestandteil aller bisherigen Kalkulationen und Überlegungen gewesen.

Branchenprimus Magyar Telekom baut Mobilfunknetz aus
BUDAPEST (owr/gtai)--Der Branchenprimus in Ungarn, Magyar Telekom, hat im Frühjahr sein Investitionsprogramm für den Ausbau seiner Mobilfunk-Infrastruktur auf den Weg gebracht. Zusammengearbeitet wird dabei mit Ericsson aus Schweden. Die Investitionen des Unternehmens in Ungarn werden damit allein seit 2005 auf insgesamt rund 1,8 Mrd EUR steigen. Zuvor schon hatten die norwegische Telenor und Vodafone ihre Investitionsprogramme gestartet. Telenor arbeitet in Ungarn mit ZTE aus China zusammen und investiert bis 2015 rund 200 Mio EUR. Vodafone hat ebenfalls chinesische Huawei als Zulieferer ausgewählt. Es geht jeweils um den Ausbau der Mobilfunk-Breitbandinfrastruktur für die vierte Mobilfunkgeneration, sogenannte 4G-Technologie.       mehr

Deichmann plant zehn neue Filialen in Ungarn
(owr)--Deichmann Ungarn konnte seine Umsätze im vergangenen Jahr um 27% steigern und nahm in seinen 73 Geschäften 20 Mrd HUF (etwa 75,7 Mio EUR) ein. Der Geschäftsführer der ungarischen Tochter des deutschen Schuhhandlers, Tamás Czeczeli, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass man im letzten Jahr in Ungarn 3,17 Mio Paar Schuhe verkaufen konnte und damit einen Marktanteil von über 20% behauptet. Selbst wenn die 13, im letzten Jahr neu eröffneten Geschäfte aus der Bilanz herausrechnet würden, ergebe sich noch ein Umsatzplus von 13%. Vergangene Woche eröffnete die Handelskette in Budapest ihre 74. Filiale in Ungarn. Im laufenden Jahr sollen noch zehn weitere hinzukommen, auch der Umsatz soll wieder zweistellig wachsen.

Mit neuer Verfassung rückt Euro-Einführung in weite Ferne

BUDAPEST (ost)--Der Zutritt zur Eurozone dürfte für das EU-Mitglied Ungarn in noch weitere Fernen rücken. Als nationale Währung ist im Abschnitt „K“ der neuen, ab dem 1. Januar 2012 gültigen Verfassung nicht die europäische Gemeinschaftswährung festgeschrieben, sondern ausschließlich die bisherige Landeswährund Forint. Die Ablösung des Forint durch Europas Einheitswährung dürfte sich selbst bei einem Machtwechsel in Budapest für künftige Regierungen dadurch als sehr mühsam erweisen. Denn eine parlamentarische Zweidrittelmehrheit ist nicht nur für Veränderungen der Verfassung, sondern laut dieser auch für internationale Verträge und „Schwerpunktgesetze“ vonnöten. mehr

Lidl und Metro streiten um den siebten Rang
BUDAPEST (APA)--Die britische Handelskette Tesco war auch im vergangenen Jahr mit einem Jahresumsatz von 666,5 Mrd HUF (etwa 2,5 Mrd EUR) der größte Einzelhändler in Ungarn. Die Plätze zwei und drei in der vom Marktforschungsinstitut Nielsen auf Basis der von den Unternehmen mitgeteilten Jahresumsätze erstellten Rangliste belegen das ungarische Filialunternehmen CBA und die genossenschaftliche Coop-Kette. mehr

Ungarn investiert Milliarden Euro in seine digitale Erneuerung

BUDAPEST (owr/gtai)--Für die „Digitale Erneuerung“ hat Ungarns Regierung einen Aktionsplan vorgelegt. Er stützt sich bei der Finanzierung stark auf EUAnpassungshilfen. Beim Ausbau der Infrastruktur stehen die Entwicklung des Breitbandnetzes im Vordergrund, von NGA-Netzen, des mobilen Internetzugangs und von Kommunikationsnetzen für die staatliche Verwaltung. Nach Branchen bilden Verkehr und Logistik, Umweltschutz und Gesundheit Schwerpunkte. Die IT-Branche geht von mehr Regierungsaufträgen aus. mehr

Pharmakonzerne sollen höhere Steuern bezahlen
BUDAPEST (owr)--Im Kampf gegen das Haushaltsdefizit erwägt Ungarn Steuererhöhungen für Pharmakonzerne. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, plant die Regierung zudem eine Reduzierung von Subventionen für die Branche. mehr

Koreanische Samyang investiert 10 Mio EUR

JAZBERENY (owr)--Der südkoreanische Kunststoffhersteller Samyang hat ein Produktionswerk im ostungarischen Jászberény eröffnet. Wie Sprecher Artúr Puskás mitteilte, hat Samyang 10 Mio EUR in die Errichtung seines ungarischen Standorts investiert, der auf dem Gelände des Kunststoffverarbeiters Jász-Plasztik im Gewerbegebiet Necsö entstanden ist. mehr

Budapest prüft Senkung der MwSt für Lebensmittel

BUDAPEST (owr)--Die ungarische Regierung überlegt, die Mehrwertsteuer für Lebensmittel zu senken. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich auf ein weiteres Vorgehen bisher allerdings noch nicht festgelegt. Derzeit berate man die „Pros und Contras“ der verschiedenen Szenarien. Die bisher vorgelegten Studien kämen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen, erklärte Orbán auf einer Pressekonferenz.
Die meisten Lebensmittel des täglichen Bedarfs wie Brot, Mehl und Milch werden derzeit mit 18% besteuert, Fleisch und Gefl ügel sogar mit dem Standardsatz von 25%. Die Reduzierung der Steuersätze auf 5% soll die durch eine Flat tax immer stärker hervortretenden sozialen Ungerechtigkeiten abmildern, ohne direkte staatliche Zahlungen leisten zu müssen. Eine mögliche Mehrwertsteuerreduzierung würde 240 Mrd HUF (etwa 900 Mio EUR) im Jahr kosten, berichtet die Zeitung „Pester Lloyd“. Derzeit lässt die Regierung auch durchrechnen, ob aufgrund der Preissenkung ein positiver Effekt auf den Gesamtkonsum zu erwarten wäre und ob es sinnvoll ist, eine „Hamburger-Steuer“ auf ungesunde Lebensmittel einzuführen, die die Ausfälle auf der anderen Seite zum Teil wieder ausgleichen

Glücksspielparadies für 5 Mrd EUR geplant
BUDAPEST (owr)--In Ungarn soll das europäische Glückspielparadies Eurovegas entstehen. Wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt soll schon bald mit dem Bau eines Hotel- und Casino-Komplexes begonnen werden. Hinter dem Projekt steht die Hard Rock Gruppe, die auch die gleichnamigen Cafés in aller Welt betreibt. Insgesamt sollen in mehreren Phasen 5 Mrd EUR in den Bau des mit Abstand größten europäischen Casinokomplexes investiert werden. Der erste Teil könnte bereits 2012, spätestens aber 2013 eröffnet werden.

EU will gegen Sondersteuer klagen
BRÜSSEL (APA)--Die EU-Kommission hat ein Verfahren gegen Ungarn eingeleitet, weil eine Sondersteuer für Telekommunikationsfirmen ihrer Meinung nach gegen EU-Recht verstößt. Nach Angaben der EU-Kommission hat Ungarn, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft führt, nun zwei Monate eit, um die Steuer zu rechtfertigen.  mehr

Lokalwährungsanleihen höchstes Volumen
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Auktion der Lokalwährungsanleihen in Ungarn verlief gut, das Gesamtvolumen wurde daher von ursprünglich HUF (Ungarischer Forint) 45 Mrd. auf HUF 65 Mrd. angehoben, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich). Mit HUF 30 Mrd. sei das Volumen bei den dreijährigen Anleihen am höchsten gewesen, sie hätten mit einer Rendite von 6,92% begeben werden können, leicht unter den 6,99% bei der vorherigen Auktion.

Budapest will Einzelhandel stärker regulieren
BUDAPEST (owr/gtai)--Einige große Handelsketten in Ungarn wollen wegen der Krisensteuern bei den Investitionen kürzertreten. Gleichzeitig drängen sie auf das fristgerechte Auslaufen dieser Steuern Ende 2012. Die ungarische Regierung bereitet verschiedene Maßnahmen vor, die inländischen Händlern Vorteile bringen dürften. Beim Einzelhandelsumsatz ist der mehrjährige Abwärtstrend Mitte letzten Jahres abgeebbt. Eine nachhaltige Erholung lässt voraussichtlich aber noch auf sich warten und ist vom Erfolg der neuen, wachstumsorientierten Wirtschaftspolitik abhängig. mehr

Ungarn will die Subventionen für Auslandinvestitionen stark straffen
BUDAPEST (owr/gtai)--Ungarn will die Subventionen für Auslandsinvestitionen (FDI) stark straffen. Der im Wirtschaftministerium für Außenwirtschaftsfragen zuständige Staatssekretär Zsolt Becsey hat die geplanten Maßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt. Gleichzeitig kämpft Ungarn um die Rückgewinnung des Vertrauens von Investoren, das durch die unvorbereitete Einführung sektoraler Krisensteuern stark angeschlagen ist. Als Standort wollen die Magyaren künftig durch niedrige Steuern und wirtschaftliche Stabilität punkten. mehr

Ungarn arbeitet sich aus der Krise heraus 
Die günstigen Tendenzen früherer Monate haben sich in der ungarischen Wirtschaft auch im November vorigen Jahres fortgesetzt, stellt das Zentrale Statistische Amt in seiner neuesten Meldung am Donnerstag (27.1.) fest.    mehr

Wachstum kehrt nach fünf Jahren zurück  
Die Bauwirtschaft dürfte in diesem Jahr kräftig ins Plus drehen“, so Anna Gaspar vom Budapester Bauforschungsinstitut Buildecon.
Konkret prognostiziert das Institut in diesem Jahr ein Branchenwachstum von 5,2%, im kommenden Jahr dann ein Plus von 7,5%. mehr

Weinernte bricht m fast 50% ein  
BUDAPEST (owr)--Nachdem die Wetterbedingungen im vergangenen Jahr bereits zu spürbaren Ausfällen in der ungarischen Getreide- und artoffelernte geführt haben, ist auch der ungarische Wein von Ernteverlusten betroffen.  mehr

Türkische ESAS hat Interesse an Airline Malév
Die ungarische Regierung will die Fluglinie Malév möglichst schnell, aber dennoch gut bei einem Investor unterbringen mehr